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DAZ | Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen
Foto © schnepp • renou

Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen

Die BDA-Ausstellung »Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen« kommt nach Köln.
Am 18. Mai 2017 wird sie im AIT ArchitekturSalon eröffnet.

In der Ausstellung fordern zehn Architektinnen und Architekten einen Perspektivenwechsel und plädieren für »Neue Standards«, welche die vermeintliche Sicherheit technischer Normen gegen die Chance auf eine Qualitätsdiskussion eintauschen.

Die Ausstellung wurde mit großer Resonanz im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmals gezeigt und bot den Rahmen für eine Reihe von Veranstaltungen, in denen sich Vertreter der Wohnungswirtschaft, der Politik und der Architektenschaft über Wohnqualitäten austauschten. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Zuerst war sie in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA und im Neuen Museum Nürnberg zu sehen.

Die nächste Station der Ausstellung ist vom 19. Mai bis 16. Juni 2017 im AIT ArchitekturSalon in Köln. Es folgen in diesem Jahr die Standorte Dresden und Linz. Insgesamt sind acht Stationen geplant. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.


Ausstellungstermine

Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr | Vernissage
Zur Eröffnung sprechen: Kristina Bacht (Leiterin des AIT ArchitekturSalons), Heiner Farwick (Präsident des BDA), Peter Berner (Vorsitzender des BDA NRW), Reinhard Angelis (Vorsitzender des BDA Köln). Matthias Böttger, Künstlerischer Leiter des DAZ, gibt eine Einführung in die Ausstellung.

Montag, 22. Mai 2017, 19.30 Uhr | BDA-Montagsgespräch
»Wem gehört der Baugrund? Genossenschaften und ihre Bedeutung für kostengünstigen Wohnungsbau«
mit Matthew Griffin (Deadline Architects, Berlin), Pascal Müller (Müller Sigrist Architekten, Zürich), Res Keller (Mitgründer und bis 2016 Geschäftsführer der Genossenschaft Kalkbreite, Zürich) und Mathias Metzmacher (BBSR, Leiter Referat Wohnen und Gesellschaft, Bonn), Moderation: Frauke Burgdorff (Burgdorff Stadt, Bochum)

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19.30 Uhr | welovearchitecture
»Neues Wohnen und Arbeiten in der Nachbarschaft Samtweberei – Start einer Projektreihe«
mit Henry Beierlorzer (Geschäftsführer Nachbarschaft Samtweberei, Krefeld)


Führungen

Donnerstag 18. Mai 2017 im Rahmen der Eröffnung
Montag 22. Mai 2017 18–19 Uhr
Dienstag 23. Mai 2017 17–18 Uhr
Mittwoch 31. Mai 2017 12–13 Uhr, ArchitektenLunch
Mittwoch 31. Mai 2017 18–19 Uhr

Die Ausstellung wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen.

Die begleitende Publikation »Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen« ist im JOVIS Verlag erschienen.

Weitere Informationen: www.neuestandards.de

Ausstellungsdauer 19. Mai — 16. Juni 2017

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SOM | The Art of Engineering

SOM | Skidmore, Owings & Merrill: The Engineering of Architecture

Im Laufe der über 80-jährigen Geschichte von SOM - Skidmore, Owings & Merill war es immer schon ein entscheidender Grundsatz, ausdrucksstarke Kunstruktion und architektonische Gestaltung in einem Entwurf zu vereinen. The Engineering of Architecture bietet einen seltenen Einblick in die inneren Abläufe der komplexesten Projekte des Büros und zeigt, wie SOM eine Tragstruktur als gesamtgestalterische Idee konzipiert und dabei den Prinzipien von Schlichtheit, Klarheit und Nachhaltigkeit folgt. Aufgrund der kontinuierlichen Forschung über Tragsystemene strebt SOM danach, dass seine Pionierarbeit in Sachen Ingenieursleistung in die nächste Generation architektonischen Entwerfens Einzug hält.

 

Ausstellungstermine

Mittwoch, 22. März 2017
Vernissage mit einer Begrüßung durch den AIT-ArchitekturSalson und einer Einführung von
Thomas Behr (Partner SOM London) unter Mitwirkung des Team:
Dmitri Jajich und Stuart Marsh sowie Mohamed Sheriff und Margherita Cardoso

Montag, 03. April 2017
Salongespräch mit einen Vortrag der Partner SOM Structural and Civil Engineering
Bill Baker und Mark Sarkisian

Donnerstag, 06. April 2017
Lunch by GIRA mit Markus Sporer (CROSS Architecture, Aachen)

April/Mai 2017
Students' Workshop mit den Universitätsprofessoren der Bergischen Universität
Ulrich Königs (Konstruieren und Entwerfen) und Dr. Karl Schwalbenhofer (Tragwerklehre)
und Thomas Behr (Partner SOM London)

Ausstellungsdauer: 23. März bis 11. Mai 2017

Photo: Courtesy of © Skidmore, Owings & Merrill, LLP

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NØRÐÍC
A Kaleidoscope of
Scandinavian Architecture

Nordic Design hat mit vielen Klassikern aus Architektur und Produktwelt vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren ein starkes Bild skandinavischen Designs geprägt. Wie gehen Architekten heute mit dieser zum Markenzeichen gewordenen Tradition um? Und wie entwickeln sie ihre eigene Avantgarde? Die Ausstellung NØRÐÍC stellt die gegenwärtige Architekturlandschaft Skandinaviens in den Fokus. Sie zeigt Positionen junger aber auch etablierter Architekturbüros von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden und gibt dabei einen Einblick in Wohnmodelle des Nordens.

Nordic Design has largely been endorsed by many classics particularly in the 1950ies and 1960ies within the world of architecture and products. How do new talents evaluate the influence of a tradition which by now is a landmark? And how do they define their own avant-garde? The exhibition NØRÐÍC focuses on the current architectural environment of Scandinavia presenting Nordic positions of both young and established offices from Denmark, Finland, Island, Norway, and Sweden and aiming at providing an insight into a Nordic ambiance of housing typologies.
 

Architekten in der Ausstellung / Architects on show:

Denmark We Architecture og COBE
Finland ALA Architects ja Huttunen-Lipasti-Pakkanen Architects
Iceland PKdM Arkitektar
Norway Jarmund Vigsnæs Arkitekter og Atelier Oslo
Sweden Wingårdhs och Elding Oscarson och sandellsandberg och Tham & Videgard

 

Ausstellungstermine

Täglich    17 — 19 Uhr | Nordic Blue Hour
im Rahmen der PASSAGEN vom 16. — 21. Januar 2017

19.  Januar 2017      19: 30 Uhr | Vernissage
mit Einar Jarmund, Jarmund Vigsnæs Arkitekter und dem Designer David Ericsson

20. Januar 2017       19: 30 Uhr | Get Together
Interior Scholarship - Das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung

02. Februar 2017     13: 00 Uhr | Nordic Lunch
mit Caroline Nagel, COBE Architects (Dänemark)


16.  Februar 2017    19: 30 Uhr | Nordic Salon
mit Vorträgen von den Architekten Pálmar Kristmundsson, PKdM (Island) und Jonas Elding und Johan Oscarson, Elding Oscarson ( Schweden) dem Designer Pierre Sindre (Schweden) sowie Einblicke in das Ateliers des Designers Åke Axelsson

Ausstellungsdauer: 16. Januar bis 24. Februar 2017

 

Premiumpartner: Gärsnäs

Photography: © Thomas Schwartz / Unterstützt durch Repro Schneider / In Cooperation with Passagen

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CRAB: PETER COOK AND GAVIN ROBOTHAM …
 AND ITS ARCHIGRAM ANTECEDENTS

mit Sir Peter Cook | Laudatio: Klaus Bollinger und Peter L. Wilson

Nach seiner Schaffenszeit in der Architektengruppe Archigram gründete Sir Peter Cook 2007 gemeinsam mit Gavin Robotham das Londoner Büro CRAB Studio, um ihre experimentellen Ansätze in reale Bauwerke umzusetzen. Der AIT-ArchitekturSalon Köln präsentiert in der Werkschau Utopien von Archigram und Projekte von CRAB Studio von 1960 bis heute. Neben zahlreichen Zeichnungen, Skizzen, Modellen sowie großformatigen Arbeiten und Fotografien rekonstruiert die Ausstellung die Atmosphäre des Londoner Büros.
 

Ausstellungstermine

Workshop: 4. bis 5. Oktober 2016
Studierendenworkshop »colourID - colour strategies in architecture and communication«
mit Sir Peter Cook, Astrid Bornheim, Prof. Jan R. Krause und Prof. Gernot Schulz
in Kooperation mit der Architekturfakultät der Hochschule Bochum

Ex Libris: 4. Oktober 2016 | 19.00 Uhr
Ex Libris mit Sir Peter Cook und Yael Reisner-Cook
Ort: UAA Ungers Archiv, Belvederestraße 60, 50933 Köln | Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Vernissage: 5. Oktober 2016 | 19.30 Uhr
mit Sir Peter Cook | Laudatio: Klaus Bollinger (Bollinger + Grohmann) und Peter L. Wilson (Bolles + Wilson)

Samstag, 29. Oktober 2016 | 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
ArchitektenKinder | Bunte Welten, bunte Häuser

Workshop: 9. Dezember 2016
Abschlusspräsenatation | Workshop »colourID - colour strategies in architecture and communication«

Ausstellungsdauer: 6. Oktober bis 9. Dezember 2016

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NADOGRADNJE - Urbane Selbstregulierung in post-jugoslawischen Städten

Die nächste Ausstellung zeigt Fotografien von Gregor Theune: »Nadogradnje« ist eine dokumentarfotografische Arbeit zur urbanen Selbstregulierung in postjugoslawischen Großstädten und zeigt informelle Dachaufbauten als Resultat dieser Prozesse. Die Fotografien sind im gleichnamigen von Sven Quadflieg und Gregor Theune herausgegebenen, bei M BOOKS verlegten Buch erschienen und werden erstmalig für den AIT-ArchitekturSalon in dieser Form der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens und der überaus schnelle städtebauliche Wandel der Region seit den 1990er-Jahren war in der jüngeren Vergangenheit wiederholt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Mit Fokus auf den als »Nadogradnje« bezeichneten informellen Dachaufbauten im Kosovo sowie in Kroatien, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina fügt die dokumentarfotografische Arbeit von Gregor Theune und das aus ihr hervorgegangene Buch dieser Diskussion eine neue Dimension hinzu.Die »Nadogradnje« zeigen Strategien für eine Resilienz im Wohnungsbau, meist geprägt von niederschwelligen Low-Tech-Verfahren jenseits staatlich reglementierter Planung. Gleichzeitig tragen sie ein Bewusstsein für sich im Laufe der Lebensdauer eines Gebäudes verändernde Bedingungen und Anforderungen in sich und suchen dafür nachhaltige Lösungen.

 

Vernissage: 4. Juli 2016 | 19.30 Uhr
mit Beiträgen über urbane Selbstregulierung unter Beteiligung von:

Axel Humpert, BHSF Architekten, Zürich und Gründer der Zeitschrift Camenzind mit Projekten u.a. Urban Incubator in Belgrad
Gregor Theune, Fotograf und Herausgeber des Buches »Nadogradnje«
Sven Quadflieg, Kommunikationsdesigner und Herausgeber des Buches »Nadogradnje«
Michael Kraus, Verlagsleiter von M BOOKS

 

Salongespräch: 25. August 2016 | 19.30 Uhr
Mit Gästen aus der Region Post-Jugoslawiens, die anhand ihrer Projekte die eigene Haltung zum Thema Selbstbau vermitteln:

Matevž Čelik, Direktor MAO Museum of Architecture and Design, Ljubljana
Marko Dabrović, Studio 3LHD, Zagreb

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 4. Juli 2016 | 19.30 Uhr
Salongespräch: 25. August 2016 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 25. August bis 9. September 2016

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AIT-AWARD 2016

Mit 782 Projekte, 48 Nominierungen, 35 Nationen und 10 Juroren – der AIT-Award 2016 spricht auch zum dritten Mal mit seinen Zahlen für sich und wurde mit einer feierlichen Preisverleihung gewürdigt. Im Rahmen der Messe Light + Building in Frankfurt am Main erhielten die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbes für Architektur und Innenarchitektur am 16. März 2016 ihre Auszeichnungen und Urkunden. Die baukulturell hoch engagierten Industrieunternehmen Artemide, Dorma, Gira und XAL unterstützten gemeinsam mit der Messe Frankfurt den AIT-Award, die Ausstellung und die Preisverleihung.


Im Rahmen der Vernissage wird Eric Lapierre, Preisträger aus Paris in der Kategorie Wohnen/Living, einen Einblick geben in seine Tätigkeitsfelder: Architektur, Text und Sound, die im Zusammenschluss das Büro ELEX - Eric Lapierre Experience - formen.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 28. April 2016 | 19:30 Uhr
Zur Eröffnung wird Éric Lapierre einen Vortrag halten
ELEX Éric Lapierre Experience, Paris Frankreich

Ausstellungsdauer: 29. April bis 24. Juni 2016

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IM DIALOG MIT DER TRADITION | ARMANDO RUINELLI ARCHITETTI

Armando Ruinelli setzt auf Tradition und interpretiert diese neu. Seine Architektur spiegelt eine enge Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio im Bergell wider, einem italienisch-sprachigen Tal des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Arbeit von Ruinelli Architetti zeugt dabei nicht nur von einem respektvollen Umgang mit bereits existierenden Bautypologien, sondern besticht darüber hinaus durch ihre ausdrucksstarke Formensprache, die dem Wirkungsort ein modernes Gesicht verleiht.

In Form von detailreichen Architekturmodellen, Zeichnungen und Skizzenpräsentiert die Ausstellung ausgewählte Projekte des Schweizer Architekturbüros Ruinelli Associati Architetti.

Zahlreiche Projekte hat das Büro bereits im Dorf Soglio realisiert. Das Tal in den Schweizer Alpen ist also nicht nur Arbeitssitz, sondern auch zentraler Auftrags- und Ausführungsort für Armando Ruinelli, der seine Heimat als primäre Inspirations- und Reflexionsquelle bezeichnet. Das tiefe Verständnis für den Ort und das vielschichtige Wissen über dessen Geschichte ist die Grundlage für eine einzigartige Architektursprache und setzt Maßstäbe für neues Bauen im Bergell.

Das Büro Ruinelli Associati Architetti existiert seit 1982. Nach einer Hochbauzeichnerlehre in Zürich wurde Armando Ruinelli autodidaktisch zum Architekten. Neben seiner planerischen Tätigkeit unterrichtet er an Fachhochschulen und ist gerngesehener Gast bei Podiumsdiskussionen.

Foto: © 2013 Ralph Feiner, Haus SA, Castasegna

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 17. März 2016 | 19.30 Uhr
Zur Eröffnung wird Armando Ruinelli einen Vortrag halten

Ausstellungsdauer: 18. März bis 15. April 2016

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PASSAGEN 2016 | APPEARING SCULPTURAL Marte.Marte Architects
In Appearing Sculptural gewähren die Brüder Bernhard und Stefan Marte einen dialogischen Einblick in bereits realisierte Projekte mit Architekturmodellen und filmischen Inszenierungen. Marte.Marte aus Vorarlberg in Österreich setzen unter anderem die vielfach preisgekrönte Schutzhütte in Laterns und die markante Brückentrilogie in Dornbirn filmisch in Szene. In einer visuell-akustischen Serie, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Avantgarde-Filmemacher Andreas Waldschütz entstanden ist, werden die skulpturalsten Werke des Marte.Marte Œuvres in ungewöhnlich experimenteller und sinnlicher Manier re-inszeniert.

In Appearing Sculptural, the two brothers Bernhard and Stefan Marte allow a glimpse into some of their built projects as a dialogue between architectural models and video productions. Marte.Marte, an architectural firm from Vorarlberg in Austria, produced a compilation of videos about projects such as the award-winning mountain cabin in Laterns and the extraordinary trilogy of bridges in Dornbirn. The visual and acoustic series has been created in collaboration with the photographer and avant-garde filmmaker Andreas Waldschütz. The well-orchestrated cinematic feature re-stage the most sculptural buildings within the oevre of Marte.Marte in an extraordinary experimental and sensual manner.

Foto: © 2011 Marc Lins, Schutzhütte in Laterns, Österreich

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 21. Januar 2016 | 19.30 Uhr
Zur Eröffnung wird Stefan Marte einen Vortrag halten

Ausstellungsdauer: 18. Januar bis 10. März 2016

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PASSAGEN 2016 | AUSSTELLUNGSWOHNUNG Sto Stipendium

Das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung, der Interior Scholarship, ging 2015 an zwei Studierende der Innenarchitektur. Nun bekommen die Gewinner Lore Hauck und Stefan Prattes die Gelegenheit, ihre Arbei­ten auf einer selbst gestalteten Ausstel­lungsfläche im Kölner AIT-Architektur­Salon zu zeigen. Ausgangspunkt sind flexible Wohnkonzepte, die sie in ihrer temporär gestalteten »Ausstellungswohnung« zeigen und leben.

Two students have received the Sto Foundation’s 2015 AIT Interior Scholarship. Winners Lore Hauck and Stefan Prattes are showing their work in a self-desig­ned exhibition space at the AIT- Archi­tekturSalon in Cologne. Basis are moveable living concepts, which the students exhibit and live in their temporary designed showroom flat.

 

Ausstellungstermine

Get Together: 22. Januar 2016 | 19.30 Uhr
Interior Scholarship - Die StipendiatInnen präsentieren ihre Ausstellungswohnung

Ausstellungsdauer: 18. Januar bis 23. Februar 2016

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Interior Contract Award – For Textile Spaces

Der internationale Architekturpreis wird von dem Textilverlag Zimmer + Rohde in Kooperation mit AIT verliehen. Er prämiert herausragende Innenräume, bei deren Gestaltung Textil architekturprägend eingesetzt wurde. Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Preisverleihung am 22. Oktober 2015 ein, bei der die sieben Gewinner gekürt werden sowie zur Eröffnung der Ausstellung mit einer Präsentation aller 65 nominierten Projekte.

Weitere Informationen www.interior-contract-award.com

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 22. Oktober 2015 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. Oktober bis 05. Dezember 2015

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RICHARD NEUTRA - Vom Haus zum Möbel

Richard Neutras ganzheitliche Wohnkonzepte, in denen er das Interieur stets in den Gesamtkontext einband und eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum schuf, prägen noch heute viele Architekten. Neben zahlreichen Gebäuden entwarf er in den 1920er - bis 1940er - Jahren beeindruckende Innenräume und Designklassiker. Die Herausgabe einer Möbelkollektion, die teils nur als Unikate oder Skizzen existieren, machte sich die Möbelmanufaktur VS aus Tauberbischofsheim gemeinsam mit den Söhnen Neutras und der Neutra Gesellschaft zur Aufgabe. Präsentiert wird die „Neutra Furniture Collection“ zusammen mit Skizzen und Werken des Architekten für zwei Wochen im Kölner AIT-ArchitekturSalon.

Nach einer Begrüßung des AIT ArchitekturSalons und VS Möbel durch Herrn Dr. Haberer findet eine Diskussionsrunde mit Hilmer Goedeking, Vorsitzender der Richard J. Neutra Gesellschaft und Yorck Förster, Kurator der Neutra Ausstellung im DAM statt.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 1. Oktober 2015 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. bis 15. Oktober 2015

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AFFORDABLE LIVING - BEZAHLBARES WOHNEN

 

Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Die stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren entwickeln sich jedoch konträr dazu. Damit rückt die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum immer deutlicher in den Fokus moderner Stadtplanung: Das Stichwort „Wohnen für alle“ fasst die Bemühungen um bedarfsgerechtes, bezahlbares und qualitätsvolles Wohnen. Dabei geht es neben der Reduktion von Baukosten vor allem auch um die Optimierung von Kosten und Nutzen – und damit um eine nachhaltige Steigerung des Wohnwerts. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten neue Lösungsansätze zu finden, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten ihrer Nutzer angemessen sind. Die Schaffung von konzeptuellem Wohnraum im urbanen Kontext abseits des Mainstreams durch Nachverdichtung, Umnutzung und Sanierung sind dafür Grundvorrraussetzung.

Die Schau baut auf der von Klaus Dömer, Hans Drexler und Joachim Schultz-Granberg herausgegeben Publikation „Affordable Living - Housing for everyone“ (2014 im Jovis-Verlag erschienen) auf. Anhand beispielhafter Bauten internationaler Architekturbüros, wie Gaupenraub +/- Architekten, Lacaton & Vassal Architects oder Urbanus veranschaulicht die Ausstellung welche Probleme, Potentiale und Abhängigkeiten verschiedene Ansätze mit sich bringen und wie sich diese auf die Lebenswirklichkeit auswirken.

In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt von:

BeL Associates | Capol | Dietmar Feichtinger Architekten | Druot, Lacaton & Vassal | Gaupenraub +/- | Haerle Hubacher Architekten | nArchitects | Pasel.Künzel Architects | Ryue Nishizawa | Splitterwerk | Tegnestuen Vandkunsten | Tanglan | Urbanus

Buchverkauf während der Öffnungszeiten der Ausstellung.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 13. August 2015 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 1. August - 10. September 2015

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Tatiana Bilbao - Architecture Under Construction

Das Architekturbüro um die mexikanische Architektin Tatiana Bilbao ist bekannt für ihre intensiven Auseinandersetzungen mit regionalen Materialien und den verschiedenen Bauprozessen. Seit Tatiana Bilbao 2008 nach Ideen des mexikanischen Künstlers Gabriel Orozco dessen Ferienhaus entworfen hat, liegt ihr Fokus als Architektin darauf, „herauszufinden, wie vor Ort gebaut werden kann.“. Da erscheint es nur logisch, dass ihre Ausstellung den Titel „under construction“ trägt und auch hier die Bauprozesse im Fokus stehen. Dass für das Architekturbüro stets der Ablauf der Ausführung und der Austausch mit den Beteiligten im Vordergrund stehen, wird dabei deutlich.

Die Architekten des Büros Tatiana Bilbao S.C. verbildlichen in der Ausstellung, die am 23. April im AIT-ArchitekturSalon Köln eröffnet wird, den Schaffensprozess und das Endprodukt. Die Büropartner Tatiana Bilbao, ihre Schwester Catia Bilbao und David Vaner haben in den AIT-ArchitekturSalon eine zweite Ebene eingebaut, die als Dach der Ausstellung oder als horizontaler Raumteiler betrachtet werden kann. Sie besteht aus einer typischen Holzkonstruktion, wie sie auf mexikanischen Baustellen für Betonschalungen verwendet wird. Die dafür verbauten Teile stammen von originalen Bauplätzen. Auf der Konstruktion – gewissermaßen über dem chaotisch anmutenden Herstellungsprozess – thront das Betonmodell als Symbol für das fertig gestellte architektonische Objekt.

Erstmals wurde die außergewöhnliche Ausstellung 2013 in der Architektur Galerie Berlin gezeigt. Zwischen dem 24. April 2015 und dem 28. Mai 2015 ist die Ausstellung nun auch im Kölner AIT-ArchitekturSalon zu sehen. Im Anschluss daran wandert sie nach Hamburg, wo sie im dortigen AIT-ArchitekturSalon gezeigt wird.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 23. April 2015 | 19.30 Uhr
Im Kontext: Architektur im Film by TECE: 28. Mai 2015 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. April bis 28. Mai 2015

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João Filgueiras Lima - Lelé A Culture of Materials and the Art of Production

Die Karriere des brasilianischen Architekten João da Gama Filgueiras Lima (Lelé) begann Ende der 1950er-Jahre in enger Zusammenarbeit mit Lucio Costa und Oscar Niemeyer mit der Realisierung Brasilias, der neuen Hauptstadt Brasiliens. Lelés Beitrag konzentrierte sich hauptsächlich auf die Entwicklung experimenteller Bausysteme aus Stahlbeton und darauf, die Bedürfnisse dieser rasant wachsenden Stadt in der Mitte von Nirgendwo zu erfüllen. Auch in der Zeit der Militärdiktatur setzte er seine Bemühungen fort, seine architektonische Sprache mit industriell gefertigten Bauteilen in Beton und Stahlbeton umzusetzen. Ab den späten 1970er-Jahren, in Zeiten einsetzender politischer Veränderungen, folgten vermehrt Realisierungen staatlicher Einrichtungen wie Schulen in den Favelas, Gesundheitszentren und Krankenhäuser, aber auch Infrastrukturprojekte wie die Planung von Abwassersystemen, Fußgängerbrücken, Busstationen und sogar Möbeln zur Verschönerung des öffentlichen Raums. In vielen Fällen war Lelé nicht nur für das Design, sondern auch für die Durchführung der Baumaßnahmen verantwortlich. Zu diesem Zweck wurden eigens Baufirmen gegründet, die die benötigten Komponenten industriell herstellten. Lelés Suche nach der Möglichkeit, ein Maximum an Qualität mit einem Minimum an Aufwand zu realisieren, gipfelte in einer Architektur, die als „entspannte Intensität“ umschrieben werden kann.

Diese Herangehensweise an die Architektur wurde vom Museu de Casa Brasileira in Sao Paulo in Zusammenarbeit mit der Architektur Fakultät der TU Delft in der Ausstellung “Arquitetura de Lelé: fábrica e invenção” zusammengefasst. Die Ausstellung wurde von Giancarlo Latorraca, Technischer Director des Museums und Prof. Max Risselada von der TU Delft kuratiert. Der Schwerpunkt von “Arquitetura de Lelé: fábrica e invenção” liegt zum Einen auf den Fußgängerbrücken in der Stadt Salvador, die den Menschen den Zugang an das öffentliche Verkehrsnetz ermöglichen und gleichzeitig die durch die Straße getrennten Stadtteile miteinander verbindet. Zum Anderen der richtungsweisenden Planung und Realisierung einer Reihe von Krankenhäusern und Reha-Zentren für Menschen mit Behinderung im Nordosten Brasiliens sowie der Schaffung der dafür notwendigen Produktionsketten unter der Schirmherrschaft Sarah Kubitscheks.

Erstmals wurde die beeindruckende Ausstellung 2010 im Museu da Casa Brasileira in Sao Paulo gezeigt. Das ehemalige NAi in Rotterdam präsentierte 2012 eine überarbeitete Fassung, für die neue Modelle an der Architekturfakultät in Delft hergestellt wurden, als Co-Kurator wirkte Jorn Konijn bei dieser Ausstellung mit. Seit Januar 2015 ist die Ausstellung nun auch im Kölner AIT-ArchitekturSalon zu sehen. Auf Grund des großen Erfolgs wurde die Ausstellung bis zum 9. April 2015 verlängert. Im Anschluss daran wandert sie nach Hamburg, wo sie im dortigen AIT-ArchitekturSalon gezeigt wird.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 22. Januar 2015 | 19.30 Uhr
Im Kontext: Architektur und Musik, SalonKonzert Haroldo Mauro featuring Lelé | 18.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. Januar bis 09. April 2015

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Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten im BDA

Vom 22. August bis 27. September 2014 zeigen in Kooperation der AIT ArchitekturSalon Köln und der Bund Deutscher Architekten BDA Köln die Ausstellung „Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten im BDA“ des AKJAA - Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten. Am 21. August wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Neben einer Begrüßung durch die AIT und den BDA Köln wird der stellvertretende Sprecher des AKJAA, Henning von Wedemeyer vom Berliner Büro UTARCHITECTS, die Ausstellung mit einem Vortrag einleiten. Anwesende sind unter anderem Dr. Olaf Bahner, Ayşin Ipekçi und weitere Mitglieder des AKJAA und des Vorstandes vom BDA Köln.

Der AKJAA ist ein Netzwerk der jungen Generation im Bund Deutscher Architekten BDA. Die etwa 40köpfige Gruppe aus dem ganzen Bundesgebiet führt bei regelmäßigen Klausurtreffen, mit Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen im In- und Ausland einen kontinuierlichen, lebendigen Dialog über die Architektur und Stadt der Gegenwart. Dieser vielseitige und offene Diskurs erhält durch den altersbedingten Wechsel der Mitglieder stetig neue inhaltliche Impulse und zeugt von einer Haltung, die Architektur frei von Stilfragen und ideologischen Standpunkten versteht.

Die Publikation „Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten" ist ein Beitrag des AKJAA zur Debatte über die programmatisch-inhaltliche Relevanz junger Architektinnen und Architekten. In Gesprächen mit Journalisten, Architekturkritikern und Architekturtheoretikern - Claus Käpplinger, Riklef Rambow, Nils Ballhausen, Friederike Meyer, Niels Beintker, Olaf Bahner und Andreas Denk - über die aktuellen gesellschaftlichen und baulichen Herausforderungen erläutern und reflektieren die Mitglieder der Gruppe ihre architektonische Haltung und ihr Arbeitsverständnis: Wo stehen wir heute? Was sind unsere Ziele, individuell und als Generation in den Konfliktfeldern der Gegenwart? Was bedeuten heute Stadt und Haus, Region und Global, Freiheit und Ordnung, Alt und Neu, Konvention und Haltung, Grün und Schwarz? In Verbindung mit dem gebauten Werk wird ein Anspruch an das eigene Schaffen deutlich, der Architekturqualität nicht als Selbstzweck, sondern als Ausdruck eines auch für diese Generation bestimmenden beruflichen Ethos anstrebt.

Die begleitende Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Köln präsentiert individuell mit Fundstücken aus dem alltäglichen Schaffensprozess gefüllte Ausstellungsboxen. Diese eröffnen unkonventionelle Einblicke in das persönliche „Wagnis Architektur" der beteiligten Architekten Gunther Bayer, Dirk Bayer, Stephan Birk, Christian Blauel, Christian Brückner, Charles de Picciotto, Christiane Ern, Thomas Fischer, Daniela Flor, Klaus Friedrich, André Habermann, Jan-Henrik Hafke, Josef Hämmerl, Aysin Ipekci, Christian Keller, Mario Krämer, Tobias Kraus, Tanja Kuckert, Ulrike Mansfeld, Alexander Nägele, Antje Osterwold, Tore Pape, Maria Pfitzner, Alexander Pötzsch, Elke Reichel, Matthias Schmidt, Benedikt Schmitz, Gernot Schulz, Benedikt Schulz, Jens Uwe Stahnke, Thorsten Wagner, Finn Warncke, Henning von Wedemeyer, Birgit Westphal, Thomas Willemeit, Gerhard Wittfeld und Björn Zumklei.

Einladung

Informationen zum AJKAA finden Sie hier.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 21. August 2014 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 22. August bis 27. September 2014

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(un)gebaut ambivalent / (un)built ambivalence

Titus Bernhard Architekten, Augsburg

Die Architektur von Titus Bernhard Architekten stand bislang vor allem für hochwertige Villen und exklusive Architekturen, die vielfach ausgezeichnet wurden. Dass es im Schaffen von Titus Bernhard eine andere Seite gibt, eine ausgeprägte gesellschaftliche Verantwortung und eine intensive Auseinandersetzung mit strukturellen Themen im Kontext der architektonischen Aufgabe wird in dieser Ausstellung an Hand ausgewählter Projekte dargestellt. Sie belegen zum einen die hohe handwerkliche und ästhetische Qualität seiner zahlreichen Projekte, geben aber auch einen Ausblick auf das enorme Spektrum neuer Bauaufgaben, die die typische konzeptionelle Stärke und die gestalterische Kraft im Werk von Titus Bernhard aufzeigen.

Statement Titus Bernhard:

Die Ausstellung (un)gebaut ambivalent entsteht aus einer Phase des strukturellen Umbruchs und der inhaltlichen Neuorientierung im Büro. Der Titel der Ausstellung steht zunächst programmatisch für Rückblick, Gegenwart und Vorschau. Vor allem verweist er auf eine intensive Auseinandersetzung mit übergeordneten essenziellen Themen, die mich in der Tiefe wirklich interessieren auf dem Weg zu Authentizität und eigenen Ausdrucksformen: Das Spannungsfeld, einerseits zu praktizieren mit hohem handwerklichen und ästhetischen Anspruch, andererseits die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz, der sozialen Verantwortung und – auch unabhängig von konkreten Bauaufgaben oder deren Realisierung – gestalterische Strategien.

Wir sehen in dieser Erweiterung in thematischer, konzeptioneller und struktureller Hinsicht die große Herausforderung des Büros für die Zukunft. Titus Bernhard Architekten stand bislang vor allem für hochkarätige Villen und exklusive Architektur. Viele ausgezeichnete Häuser entstanden so und verschließen sich nach Ihrer Fertigstellung der Öffentlichkeit, können neben ihren Bewohnern nur noch von wenigen erlebt werden. Dass es eine andere Seite gibt, eine dem Menschen zugewandte Haltung, zudem das Bedürfnis, einer breiteren Öffentlichkeit die wunderbare Welt der Architektur näher zu bringen, eine Beschäftigung mit strukturellen Themen – der jeweiligen architektonischen Aufgabe übergeordnet –, eine intensive Auseinandersetzung mit Leitmotiven, sollen ausgewählte Projekte dieser Ausstellung exemplarisch zum Ausdruck bringen.

Die Ambivalenz dieser Themen, d.h. realisierte Architektur (primär hochwertiger Wohnungsbau) versus oftmals unrealisierter Projekte (größtenteils Wettbewerbsbeiträge) mit ausgeprägten Leitgedanken, ist sowohl gleichwertiger Part unserer kreativen Arbeit und eines reichen Spektrums an Aufgaben als auch Teil einer persönlichen intensiven Auseinandersetzung, die heute kontinuierlich die Arbeit des Büros begleitet. In der Ausstellung und im neuen Katalog zeigen wir zahlreiche, den meisten bislang unbekannte Projekte und geben einen Ausblick auf das enorme Spektrum unserer Ideen. Die Maßstäbe ändern sich und wir beweisen, dass wir auch große, komplexe Bauaufgaben lösen und realisieren. Lag der Fokus in unserer ersten Ausstellung 2004 in der Entwicklung von einer aus der Klassischen Moderne hergeleiteten Architektur hin zu Fragen der Materialität und der sinnlichen Wahrnehmung, zeigt diese Ausstellung bei Aedes, dass sequenzielle, morphologische und prozesshafte Themen bei kleinen wie großen Projekten im Vordergrund stehen und wie wir mit diesen Ansätzen ein breiteres Spektrum an Aufgaben konzeptionell strukturieren und baulich umsetzen.

Titus Bernhard

 

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Vernissage: 17. Juni 2014 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Juni bis 31. Juli 2014 


 

AIT AWARD 2014

AIT-Award 2014 – Preisverleihung auf der Messe Light + Building | Frankfurt am Main

573 Projekte, 373 Büros, 42 Nominierungen, 22 Nationen und 10 Juroren – der AIT-Award 2014 spricht mit seinen Zahlen für sich und wurde bei einer feierlichen Preisverleihung gewürdigt. Im Rahmen der Messe Light+ Building in Frankfurt am Main erhielten die Sieger des weltweit ausgeschriebenen Architektur-Preises am 2. April 2014 ihre Auszeichnungen und Urkunden.

Mit dem Ziel die besten Projekte im Bereich Architektur und Innenraum weltweit zu küren, wurde in diesem Jahr der AIT-Award zum zweiten Mal ausgelobt und konnte an den großen Erfolg von 2012 anknüpfen. Eine hochkarätig besetzte Jury beurteilte bereits im März die rund 600 eingereichten Projekte von 373 Büros. Die 8 Kategorien reichten dabei von Öffentlichen Bauten bis zu Luxury Interior. Das Ergebnis war eine internationale Auswahl von 42 Nominierungen. Die Preisverleihung des AIT-Awards fand am 2. April 2014 im Kongresszentrum der Frankfurter Messe statt. Nach der Laudatio von Iris Jeglitza-Moshage, Senior Vice President der Messe Frankfurt Exhibition GmbH, eröffnete Petra Stephan als Chefredakteurin der Zeitschrift AIT gemeinsam mit den Juroren Sigrun Musa (INDEX Architekten, Frankfurt am Main), Roger Riewe (Riegler Riewe Architekten, Graz), Prof. Jörg Friedrich (pfp architekten bda, Hamburg), Joachim Zerfass (Dorma GmbH + Co. KG, Ennepetal), Kay Berges (Gira Giersiepen GmbH, Radevormwald) sowie Markus Olesch (Occhio GmbH, München) die Award-Verleihung.

Prof. Jörg Friedrich sprach in seiner Rede als Vertreter der Juroren zu den Gästen und unterstrich noch einmal die Bedeutung und den großen Wert der einzelnen Auszeichnungen in den acht Einzelkategorien des AIT-Awards. Im Anschluss übernahm Kristina Bacht (Verlagsleiterin GKT) die Moderation und präsentierte die Gewinner des AIT-Awards 2014.

Mit gleich drei Preisen (1. Platz | Hotel/Restaurants, 2. Platz | Sport / Leisure, 3. Platz | Living/ Housing) wurde das Büro RCR Arquitectes aus Spanien ausgezeichnet. Carme Pigem, Mitbegründerin des Büros, nahm die Auszeichnungen persönlich entgegen und erweiterte das Rahmenprogramm der Preisverleihung mit einem Werkvortrag. Mehrere hundert Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter die Inhaber und Mitarbeiter von rund 30 Büros aus Dänemark, Spanien und Deutschland, die die Urkunden persönlich entgegen nahmen.

„Insbesondere für uns als junges und regional verwurzeltes Büro ist die Würdigung unserer Arbeit in einem internationalen Maßstab von großer Bedeutung und wir hoffen, dass wir in Zukunft darauf aufbauen können. Beeindruckend auch die Dichte von hochkarätigen Büros und Projekten. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung.“ Zitat: FORMAT ELF ARCHITEKTEN

Die baukulturell hoch engagierten Industrieunternehmen Dorma, Gira und Occhio unterstützten gemeinsam mit der Messe Frankfurt bereits zum zweiten Mal Award, Ausstellung und Preisverleihung. AUSSTELLUNG / VERÖFFENTLICHUNG Um dem Erfolg des AIT-Awards auch im zweiten Jahr seiner Durchführung gerecht zu werden, findet eine Ausstellung mit allen nominierten Projekten in den AIT ArchitekturSalons in Köln und Hamburg statt.

Mit einigen Sonderveranstaltungen und Vernissagen wird so die Bandbreite des AIT-Awards, nachdem sie in dieser Form bereits auf der Messe Light+Building gezeigt wurde, der Öffentlichkeit präsentiert. Im AIT ArchitekturSalon Köln ist die Ausstellung vom 10.04.2014 bis 02.06.2014 zusehen. Im Anschluss wird die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Hamburg vom 05.06.2014 bis zum 17.07.2014 gezeigt werden.

KATEGORIEN

1. Wohnen
Einfamilienhäuser, privater und öffentlicher Geschosswohnungsbau

2. Hotel
Gastronomie Hotels, Restaurants, Cafés, Bistros, Bars, Kantinen

3. Retail
Messe Shopkonzepte, Läden, Kaufhäuser, Shopping Center, Ausstellungsräume, Showroom, Messestände

4. Büro
Verwaltung Bürogebäude, Verwaltungsbauten, Banken, Versicherungen, Behörden, Konferenz- und Kongresszentren, Studios

5. Gesundheit
Pflege Arztpraxen, Gesundheitscenter, Krankenhäuser, Pflegeheime

6. Sport
Freizeit Fitnessstudios, Spa- und Wellnessbereiche, Sporthallen, Sportclubs, Skichancen, Radsporthallen, Stadien, Schwimmbäder

7. Öffentliche Bauten
Bildung Konzerthallen, Bibliotheken, Museen, Vorführungsräume, Theater, Opern, Kindertagesstätten, Schulen, Universitäten, Hochschulen

8. Industrie
Gewerbe Gewerbeparks, Lagerhäuser, Fabriken

 

JURYMITGLIEDER

Almut Grüntuch Ernst, Grüntuch Ernst Architekten, DE-Berlin
Prof. Jörg Friedrich, pfp architekten bda, DE-Hamburg
Barbara Holzer, Holzer Kobler Architekturen, CH-Zürich
Stefan Marte, marte.marte architekten, AT-Weiler
Sigrun Musa, INDEX Architekten, DE-Frankfurt am Main
Roger Riewe, Riegler Riewe Architekten, AT-Graz
Jacob van Rijs, MVRDV, NL-Rotterdam
Kay Berges, Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, DE-Radevormwald
Markus Olesch, Occhio GmbH, DE-München
Joachim Zerfass, Dorma GmbH, DE-Ennepetal

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Vernissage: 09. April 2014 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. April bis 2. Juni 2014


 

blauraum architekten | streamplot

Komplex denken, einfach handeln. blauraum architekten aus Hamburg arbeiten außergewöhnlich und entwerfen experimentell. Die Ausstellung „streamplot“ ist als laufender Prozess formuliert, einem Kaleidoskop der tagtäglichen Arbeit der letzten Jahre. Zunächst ausgestellt im Mai 2013 in Hamburg wandert das Konzept nun auch nach Köln.
Der Besucher wird eingeladen während einer live-performance auf die Suche zu gehen und zu entdecken.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 06. März 2014 um 19.30 statt.
Begrüßung durch AIT, die Laudatio hält Jörg Leeser | BeL Associates mit einem Werkvortrag von Rüdiger Ebel | blauraum architekten.

Komplex denken, jedoch einfach handeln. Wenn man das Credo und die Methodik von
blauraum beschreiben möchte, dann am ehesten so. Das Hamburger Architekturbüro hat sich seit seiner Gründung 2002 in den letzten Jahren vor allem durch neuartige Umbaulösungen einen Namen gemacht. Mit zukunftsweisenden Projekten wie Treehouses Bebelallee in Hamburg (2010) zeigen sie, dass durch raffiniertes Eingreifen ressourcenschonende Architektur geschaffen werden kann. Nur einer der Gründe, warum sie 2012 auch Teilnehmer der Architekturbiennale in Venedig waren.

Jetzt kommt blauraum mit der Ausstellung „streamplot“ in den AIT-ArchitekturSalon Köln. Das Konzept? „Wir wollen den Besucher herausfordern und ihn aktiv mit einbinden“, erklärt Mitbegründer Rüdiger Ebel. Die Inhalte? Gezeigt werden Entwürfe, Projekte und realisierte Bauten der letzten 12 Jahren - anhand von Skizzen, Plänen, Fotos oder Visualisierungen. Das Besondere? Die Ausstellung ist keine Präsentation im herkömmlichen Sinne. Sie wird als laufender Prozess formuliert, einem Kaleidoskop der tagtäglichen Arbeit und entwickelt sich während der Vernissage immer weiter. Das Format ist infinit und verschiedene Bedeutungsebenen sollen entstehen. Ohne Gewichtung und ohne Filter werden die Arbeiten von blauraum dem Besucher präsentiert. „Dieser wird eingeladen, in der Vielfalt des Stroms auf die Suche zu gehen und zu entdecken.“, so Rüdiger Ebel.

Das Architekturbüro blauraum wurde 2002 in Hamburg gegründet. Geschäftsführer des Büros sind Volker Halbach, Rüdiger Ebel und Carsten Venus. Ihre Arbeit zeichnet sich durch experimentierfreudige und interdisziplinäre Entwurfspraktik sowie avantgardistische Formensprache aus. Über die Bearbeitung auf verschiedenen Bedeutungsebenen werden Gebäude entwickelt, die vielschichtige Interpretationsansätze bieten und ihre eigene Wahrheit durch die Perspektive des Betrachters erlangen. Darüber hinaus widmet sich blauraum intensiv dem Thema „Weiterbauen“; Die Revitalisierung bestehender Stadtstrukturen und Gebäude, sowie deren nachhaltige Weiterentwicklung für flexible Nutzungen, sind Schwerpunkte im innerstädtischen Arbeitsfeld des Architekturbüros.

 

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Vernissage: 06. März 2014 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. März bis 3. April 2014


BKULT Featuring Van Bo Le-Mentzel: Konstruieren statt Konsumieren

16. Januar 2014 | 19:30 Uhr Vernissage BKULT Featuring Van Bo Le-Mentzel: Konstruieren statt Konsumiere
AIT Architektursalon Köln wird zur Diskurslounge

BKULT verwandelt den AIT Architektursalon Köln in eine Diskurslounge und präsentiert das kontroverse Projekt Hartz IV Möbel des Berliner Sozialaktivisten Van Bo Le-Mentzel. Der ausgebildete Architekt entwirft von modernen Klassikern inspirierte Möbel und stellt die Bauanleitungen dafür ins Internet. So kann sich jeder Möbel nachbauen, die so sind wie vom Bauhaus einst intendiert: schön, praktisch und gnadenlos günstig.

Wie das geht, kann man während der Passagen im AIT Salon in Hartz-IV Möbelbau -Workshops lernen.

Was ist BKULT?

BKULT ist ein Onlineforum für Architektur, das 2012 von Ilka & Andreas Ruby gegründet wurde. Alle drei Wochen stellt BKULT eine provokante Ja/Nein-Frage - z. B. „Ist billiger schöner?“, „Brauchen wir weniger Denkmalschutz?“ oder „Schließen sich Energiewende und bezahlbares Wohnen aus?“ Dazu positionieren sich Persönlichkeiten aus Architektur, Politik und Wissenschaft in streitbaren Statements, die wiederum andere zum Debattieren provozieren sollen.

www.bkult.de

16. Januar 2014 | 19:30 Uhr Vernissage BKULT Featuring Van Bo Le-Mentzel: Konstruieren statt Konsumieren

Vorträge und Diskussion mit Van Bo Le-Mentzel(Hartz-IV-Möbel, Berlin), Jörg Leeser(BeL Associates, Köln), Amelie Znidaric (Kuratorin, Vitra Design Museum, Weil am Rhein) und der BKULT-Redaktion.

 

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Vernissage: 16. Januar 2014 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. Januar bis 20. Februar 2014


Guga Children`s Theatre | Ein Selbstbauprojekt in Langa | Südafrika

Unter dem Titel Design.Develop.Build plant und baut der AIT ArchitekturSalon in Kooperation mit den Hochschulen PBSA Düsseldorf, RWTH Aachen, Georgia Tech Atlanta, UCT Kapstadt und der südafrikanischen Architektin Carin Smuts ein Kunst- und Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche im Township Langa bei Kapstadt.

Das Projekt geht zurück auf den Charity Calendar und Charity Chair international renommierter Architekten. Die Erlöse bilden zusammen mit Förderungen der Sto-Stiftung und zahlreichen Unternehmen die Finanzierung des Selbstbauprojektes. Der AIT ArchitekturSalon präsentiert den Stand der Realisierung nach der ersten Bauphase im Sommer 2013 in einer Ausstellung. Bei südafrikanischen Köstlichkeiten und Musik berichten die Studierenden und Professoren von ihrem dreimonatigen Aufenthalt in Langa.

Termine:
05.12.2013 | 19:30 Uhr Vernissage und Salongespräch Guga Children‘s Theatre

Ein Abend für die Förderer und Interessenten der Initiative in Anwesenheit von Prof. Ann-Julchen Bernhardt, Prof. Pablo Molestina, Prof. Judith Reitz, Prof. i.V. Bernadette Heiermann, Nora Müller, Prof. Peter Cheret, Heribert Weegen, Markus Krauss, Sebastian Holtmann,  Franz Klein-Wiele, Arne Künstler, Uwe Koos, Kristina Bacht und vielen mehr.

 Ausstellungsdauer: 06. Dezember – 12. Dezember 2013

Charity Chair und Charity Calendar: 2009 - 2013
Die Geschichte des Charity Projektes geht zurück bis ins Jahr 2009: Im Jahr vor der Fußball-WM in Südafrika international renommierte Architekten zu einem Workshop in das südafrikanische Township Langa nach Kapstadt. Gemeinsam mit den Bewohnern und mit finanzieller Unterstützung durch DLW Armstrong erarbeiteten die Teilnehmer Kunstobjekte. Die Originale wurden versteigert, ein Kalender entstand.

Daraufhin folgte der Charity Chair: „Pimp up my chair" - so forderte der ArchitekturSalon gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker damals europäische Architekten und Innenarchitekten auf - und schickte jedem Büro einen weißen Holzstuhl der Serie ONO. Die Architekten konnten mit dem Stuhl machen, was sie wollten. Sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise "veredelten" Stühle wurden anschließend versteigert. Und auch dieser Erlös ging an das Charity Projekt im südafrikanischen Township Langa.
www.ait-charitychair.de

Carin Smuts, CS Studio Architects
Carin Smuts ist als Architektin in den Townships Südafrikas tätig. Zusammen mit den Bewohnern entwickelt sie Projekte; ihre Gewinne setzt sie dort ein, wo es benötigt wird. Sie setzt auf die „Bottom-up-Strategie“: So werden die Township-Bewohner zu Entwicklern ihrer eigenen Strukturen. In Zusammenarbeit mit Carin Smuts und dem Kulturamt der Stadt  entstand die Idee, das bestehende „Guga´s Thebe“ um ein Theater, Kunst- und Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche zu erweitern. Das Grundstück kam von Seiten der Stadt  Kapstadt, welche als Designhauptstadt 2014 großen Wert auf positive Stadtpolitik legt. Das Projekt wurde in die Referenzliste „Cape Town 2014 – World Design Capital“ aufgenommen.
www.csstudio.co.za/Home

Guga S´Thebe
Guga S’Thebe ist ein Kulturzentrum, welches nach Ende der Apartheid in den 1990er Jahren in Langa, dem ältesten Township Kapstadts, entstanden ist. Es zieht gleichermaßen anwohnende Kinder, Jugendliche und Künstler sowie internationale Touristen an. Für die Gemeinschaft Langas ist Guga S’Thebe eine einzigartige Chance, Kunst und Kultur sowie einen internationalen Dialog zu erfahren.  Es gibt kunsthandwerkliche Workshops und einen regelmäßigen Markt, bei dem die selbsthergestellten Produkte verkauft werden. Für die zahlreichen Musik, Tanz und Theateraktivitäten gibt es Proberäume und ein außenliegendes kleines Amphitheater. Das Kulturzentrum ist das Herz des Townships Langa und braucht dringend eine Erweiterung für Kinder- und Jugendbildungsarbeit. Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die von lokalen Lehrern und Künstlern unterrichtet werden, zu einem Schwerpunkt des Kulturzentrums entwickelt. Ein Ort, der außerhalb der Schule und abseits von oft schwierigen Verhältnissen Zuhause, Raum für gemeinsames Lernen, Musizieren, Kreativität, Betreuung, Verpflegung und Bildung bietet, ist einzigartig in Langa. 

Realisierung: 2013 – 2014
Gemeinsam mit den späteren Nutzern bauen Studierende des Fachbereichs Architektur der Hochschulen PBSA Düsseldorf, RWTH Aachen, Georgia Tech Atlanta, UCT Kapstadt und der südafrikanischen Architektin Carin Smuts als Partner eine Erweiterung des GugaS’Thebe, das „Guga Children´s Theatre“ Die bereits begonnene erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Trommelkursen, Tanz-Workshops und kleinen Konzerten soll durch das neue Gebäude gefördert werden. Eine Kombination aus kleinen Einzelräumen für das Lernen in kleineren Gruppen bis hin zu einem großen Multifunktionsraum für Tanz und Musik, für Proben und Aufführungen soll das Angebot für die Kinder und Jugendliche in Langa erweitern und nachhaltig stimulieren.

In einem Studenten-Workshop mit Carin Smuts im März 2013 lernten die Studierenden, wie ein Township funktioniert und was ein Kulturzentrum dort leisten muss. Der Entwurf nahm Gestalt an. Im Juli 2013 reisten die ersten Studentengruppen der drei Universitäten nach Kapstadt, um mit der Realisierung zu beginnen. Die Stadt Kapstadt unterstützt das Projekt und schickte lokale Helfer.

 

Kooperationspartner

AIT ArchitekturSalon, Ir. Kristina Bacht (MSc Arch), Hamburg, Germany
City of Cape Town, South Africa
CS Studio, Carin Smuts, Cape Town, South Africa
Georgia Institute of Technology, School Of Architecture, Professor Dipl.-Ing. Daniel Baerlecken, Atlanta, USA
Guga s‘Thebe - Arts and Cultural Centre, Langa, South Africa
imagine structure GmbH, Dipl. Ing. Arne Künstler , Frankfurt, Germany
Peter Behrens School of Architecture Fachhochschule Düsseldorf, Professor M. Arch. Juan Pablo Molestina, Professorin Dipl.-Ing. Judith Reitz, Franz Klein-Wiele, Düsseldorf, Germany
RWTH Aachen University, Architekturfakultät, Professorin Dipl.-Ing. Anne-Julchen Bernhardt, Dipl.-Ing. Bernadette Heiermann und Dipl.-Ing. Nora Elisabeth Müller, Aachen, Germany
University of Cape Town (UCT), Cape Town, South Africa

Beratung
Elias Rubin, clay engineer, Austria
Heribert Weegen, Cologne, Germany
Imagine Structure GmbH, structural engineering, Frankfurt, Germany
Transsolar, energy consultancy, Stuttgart, Germany

Förderer
Bischöflicher Hilfsfonds Eine Welt für die Organisation der Spenden
Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG , Germany
Karl Bröcker Stiftung, Germany
Rotary Club, Berlin, Germany
Rotary Club, Munich, Germany
Rotary Club, Cape Town, South Africa
Steven A. Denning Award, Georgia Tech, Atlanta USA
Sto-Stiftung, Stühlingen, Germany

Sowie zahlreiche Firmen, Industrieunternehmen, Messegesellschaften und Einzelpersonen.

Spenden
Das Projekt freut sich auch weiterhin über jede tatkräftige Unterstützung oder Spende:

FH Düsseldorf

Bank Helaba
KTO 4015012
BLZ 30050000
Verwendung: 31241900AIT

Auf Wunsch wird eine Spendenquittung ausgestellt.

Pressemitteilung

Credits Guga Children`s Theatre

 

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Vernissage: 06. Dezember 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. Dezember bis 19. Dezember 2013


Alison and Peter Smithson - The Art of Inhabitation

Laudation von Dirk Meyhöfer, Architekturkiritker und Publizist aus Hamburg in Anwesenheit des Kurators der Ausstellung Max Risselada, Prof em. /TU Delft, Niederlande

In ihrem Bestreben progressive und fortschrittliche Ideen aus den Vorkriegsjah-ren auf die Bedürfnisse der Nachkriegsgeneration zu übertragen, waren Alison and Peter Smithson wohl die einflussreichsten und zugleich gegensätzlichsten Architekten ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung untersucht die Entstehungsgeschichte dessen, was das Architektenpaar „The Art of inhabitation“ nennt. Gezeigt wird ihre Sichtweise auf die Moderne Architektur, zu der sie sich auch zählen.

Die im AIT ArchitekturSalon gezeigte Ausstellung „The Art of Inhabitation“ ist eine überarbeitete Neufassung einer vorherigen Ausstellung mit dem Titel „Alison and Peter Smithson – From the House of the Future to a house of today“, die erstmals im Dezember 2003 im Design Museum London gezeigt wurde. Die Ausstellung wurde von Max Risselada und James Peto in Zusammenarbeit mit Beatriz Colomina und Dirk van den Heuvel kuratiert.

Alison and Peter Smithson

Nachdem sie sich als Studenten an der Universität von Durham kennen gelernt hatten, heirateten Alison (1928-1993) und Peter (1923-1993) im Jahr 1949. Im selben Jahr gewannen sie den Wettbewerb zum Bau der Hunstanton Secondary Modern School in Norfolk, wodurch sie sofortigen internationalen Ruf erlangten. Die Smithsons fuhren mit der Ausführung von zwei der charakteristischsten Gebäuden der Nachkriegsmoderne in Britannien fort – dem Economist Building in der St. James Street, London (1959-1964), und dem Hauskomplex in Robin Hood Gardens in Ost-London (1966-1972).

Als Mitglied des CIAM (Congrès Internationale des Architects Modernes, entstanden 1928) und als Gründungsmitglied des berühmten Team 10, das aus dem CIAM hervorging, beteiligten sie sich maßgeblich an der Diskussion um die Zukunft Moderner Architektur. Als Teil der in London ansässigen Unabhängigen Gruppe, wurden sie, zusammen mit den Künstlern Eduardo Paolozzi und Richard Hamilton sowie dem Fotografen Nigel Henderson, oftmals als Vorboten der 1960er Pop Art Bewegung gefeiert.
Zusammen mit dem Architekturkritiker Reynar Benham prägten sie das Konzept eines Neuen Brutalismus in der Architektur. Alison und Peter Smithons Annahme von „Brutalist“ und „Pop“ überlagerte ihre architektonische Arbeit im Bezug auf ihre Philosophie und Arbeitsweise.

Obwohl sie sich als Bewunderer Le Corbusiers sahen, widersprachen sie ihm in seiner Sicht, die Behausung als „Maschine zum Wohnen“ zu verstehen. Für die Smithsons war das Haus ein besonderer Ort, welcher an seinen Standplatz angepasst sein sollte, mit der Fähigkeit, die alltäglichen Anforderungen des Lebens zu erfüllen und den individuellen Nutzungsmustern der Bewohner Platz zu bieten.

Gewissenhaft betonen sie die übergeordnete und oft in Vergessenheit geratene Rolle der Frauen auf diesem Feld. Sie bemängeln, dass diese häufig nur als Teil eines Paares wahr-genommen werden. So beispielsweise Truus Schröder-Rietveld und ihr Mann Gerrit Rietveld, Charlotte Perriand und Le Corbusier, Lily Reich und Mies van der Rohe oder Ray und Charles Eames.

Bei verschiedenen Gelegenheiten zollten die Smithsons den, wie sie es nannten, „drei Generationen der Modernen Architektur“ Tribut. Die ausgestellten Paare sind Teil der ersten beiden Generationen, Alison und Peter Smithson sahen sich selbst als Teil der dritten Ge-neration – der Nachkriegsgeneration, welche die Sprache der Modernen Architektur sowohl weiterführen als auch verändern würde.

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 18. September 2013 | 19.30 Uhr
Finissage: 08. November 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsadauer: 19. September bis 8. November 2013


SPLITTERWERK: Hot, green and sexy!

The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988

Der AIT-ArchitekturSalon Köln zeigt ab dem 28.05.2013 die Werkausstellung von SPLITTERWERK mit dem Titel "Hot, green and sexy! The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988“. Hauptaugenmerk liegt auf dem Algenhaus BIQ „The Clever Treefrog“. BIQ ist eine Wortkreuzung und steht für Bio-Intelligenzquotient, welcher beim „Clever Treefrog“ überdurchschnittlich hoch ist. Das zukunftsweisende Gebäude mit der weltweit ersten Algenbioreaktorfassade entsteht derzeit im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg.

Neben dem „Clever Treefrog“ tragen auch andere Bauten von SPLITTERWERK einen Frosch-bezogenen Namen: der Grüne Laubfrosch in St. Josef oder der Rote Laubfrosch in Bürmoos. Nach eigenen Angaben verwendet SPLITTERWERK den Frosch als Markenzeichen, weil Frösche wandelbar sind. Auch will SPLITTERWERK mit solchen einprägsamen Namen eine breitere Öffentlichkeit außerhalb architekturinteressierter Kreise ansprechen.

“The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988” sind in der aktuellen Ausstellung "Hot, green and sexy!" im AIT-ArchitekturSalon Köln zu sehen. Zur Vernissage am 28.05.2013 Josef Roschitz von SPLITTERWERK anwesend sein.

Laudatio  Andrea Redi | ORTLOS Space Engineering, Graz


Andrea Redi
ist Architekt, Mitbegründerin und Inhaberin von ORTLOS Space Engineering, Office for Advanced Architectural Solutions (seit 2000). Ihre Arbeit wurde unter anderem während der Architekturbiennale der Jahre 2000 und 2008 in Venedig ausgestellt. Zwischen 1995 und 2012 unterrichtete Andrea Redi Gestaltung an der TU Graz. Weiterhin gibt sie auf der ganzen Welt regelmäßig Vorträge und stellt ihre Arbeiten aus (Berlin, Graz, London, Kosice, Kumamoto, Stockholm, Venedig, Wien...)
Ihre wesentlichen Forschungsgebiete sind regenerative Architektur, städtischer Wohnraum, Architektur und Stadtplanung, umfassend erweiterte Umgebungen sowie reagierende Räume und Architektur der Netzwerke. Derzeit arbeitet sie an ihr Promotion „Regeneratives Städtisches Wohnen“ und am zweiten ORTLOS Buch zum Thema „Das Entstehen von vernetztem Denken und Gestalten”.

 

Mark Blaschitz, geboren 1965 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Studium der Architektur, Philosophie und Soziologie. Diplom an der Technischen Universität Graz in Architektur und Städtebau. Unterrichtet seit 1989 Architektur, Städtebau und Design. Berufung als Professor an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 2009. Seit 2010 Leitung des Lehrstuhls für Grundlagen, Entwerfen und Wohnbau.

Edith Hemmrich, geboren 1965 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Studium der Malerei bei Paul Rotterdam, Michelangelo Pistoletto und Günther Förg. Regiestudium und Diplom für Bühnegestaltung und Kostümbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Graz 1995. Lehrtätigkeit seit 2002. Seit 2012 Professur am CEDIM (Centro de Estudios Superiores de Diseño de Monterrey) in Mexiko.

Josef Roschitz, geboren 1964 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Abschluß an der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau in Graz und Diplom in Architektur und Städtebau an der Technischen Universität Graz mit summa cum laude. Seit 2001 Holländischer Architekt und 2008 Ernennung zum Österreichischer Baumeister. Unterrichtet seit 1992 Architektur an der Technischen Universität Graz und seit 1994 Design an der Fachhochschule Joanneum in Graz. Vertretungsprofessur für raum&designstrategien an der Kunstuniversität Linz gemeinsam mit heri&salli.

Mark Blaschitz, Edith Hemmrich und Josef Roschitz sind Mitbegründer und Miteigentümer des Labels SPLITTERWERK

Einladung

 

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Vernissage: 28. Mai 2013 | 19.30 Uhr
Finissage: 21. Juni 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Mai bis 20. Juni 2013


RURAL URBANISM von Dietrich | Untertrifaller

Die Baukunst von Helmut Dietrich und Much Untertrifaller entwickelt sich aus dem Kontext, setzt städtebauliche Zeichen, aber fügt sich dennoch respektvoll in Landschaft und Siedlungsstruktur ein. Die Ausstellung RURAL URBANISM im AIT-ArchitekturSalon Köln zeigt einen Überblick der Realisierungen der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.
 

Zurück ins Land! sagten sich Helmut Dietrich (*1957, Mellau) und Much Untertrifaller (*1959, Bregenz) nach ihrem Architekturstudium an der Technischen Universität in Wien. 1994 gründeten sie gemeinsam das Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller Architekten. Denn: In Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, ist das Klima für hochwertige Architektur günstig. So haben die beiden in den vergangenen 15 Jahren mehrere gewichtige Wettbewerbe gewonnen und ein breites Oeuvre geschaffen, das vom Einfamilienhaus zur Wohnanlage, vom lokalen Museum bis zum Festspielhaus, vom Gewerbebetrieb bis zur Hochschulsportanlage und von der Einrichtung von Cafés bis zur umfangreichen Revitalisierung alter Bausubstanz reicht. Zu ihren Projekten gehören das ETH Sport Center (mit Christof Stäheli), Zürich und die Erweiterung der Fachhochschule Salzburg am Campus Kuchl. Aktuelle Sonderprojekte sind das Konzerthaus (mit Rey-Lucquet) in Straßburg und die Kunsthochschule (mit Zoméno) in Nancy.

Ausgebildet an der Technischen Universität Wien, wurden sie geprägt von der großen Lehrer- und Architektenpersönlichkeit Ernst Hiesmayr (1920–2006). Schon mit ihren frühen Bauten bewiesen sie ihr Talent: Helmut Dietrich mit dem Haus Preuss in Schnepfau (1989) und Much Untertrifaller mit dem Silvrettahaus auf der Bielerhöhe (1992), die beide mit Preisen ausgezeichnet und vielfach publiziert wurden. 1992 gewannen sie den internationalen Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz, 1994 erfolgte der Schritt zum gemeinsamen Büro in Bregenz.

Die aktuelle Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Köln RURAL URBANISM zeigt anhand von Plänen, Modellen und Photographien einen Überblick der Realisierungen der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.

Die Vernissage findet am Dienstag, 23. April 2013 um 19.30 Uhrin Anwesenheit von den Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller mit einer Einführung von Kristina Bacht, Leiterin / Kuratorin AIT Salons und einer Laudatio von Claus Käpplinger, Architektur-und Stadtkritiker aus Berlin, statt.

Claus Käpplinger
geb. 1963, Architektur- und Stadtkritiker in Berlin. Von 1984-90 Studium der Sozial- und Kunstgeschichte, Soziologie und Philosophie in Mainz, Perugia und FU Berlin, sowie Gasthörer im Fachbereich Architektur der TU Berlin. 1990 Forschungsaufenthalt in London. 1991 Mitarbeiter am Deutschen Architektur Museum in Frankfurt am Main.1992-1997 Freier Mitarbeiter beim Deutschlandsender-Kultur (heute: Deutschlandradio Berlin). 1994-96 Leiter der deutschen Sektion des „Dictionnaire de l´Architecture du XXé siècle“ am Institut Français d´Architecture in Paris. 1993-96 Initiator und Organisator der deutsch-österreichischen Architektengruppe "Berlin und seine Zeit" sowie 1996-97 der internationalen Architektengruppe "La grande étagére/The big shelf".1998-2005 Organisator und Moderator des interdisziplinären Diskussionskreises „Stadtsalon“ zu den Themenfeldern Stadt, Gesellschaft und Wahrnehmung – seit 2008 unter dem Namen „BDA-Stadtsalon Berlin“ weitergeführt. 2009 stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift „greenbuilding“. Als freier Journalist und Berater für zahlreiche nationale und internationale Fachzeitschriften und Architekturinstitutionen tätig. Lehraufträge u.a. an der TU Braunschweig, TU Berlin, UDK Berlin und Nagoya City University.

PDF Einladung und Anmeldung

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 23. April 2013 | 19.30 Uhr
Finissage: 22. Mai 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsadauer: 24. April bis 22. Mai 2013


  

Der nicht mehr gebrauchte Stall

 

Eine internationale Wanderausstellung auf Initiative des Bündner Heimatschutzes in Kooperation mit weiteren Akteuren.
Die Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall“ macht den Wandel der Landschaften am Beispiel von Stallbrachen in der Schweiz, in Österreich, in Italien und in Deutschland sichtbar. Während die Städte den Glanz der vergangenen Industriezeit in den alten Fabrikbrachen herausstellen, verfallen die Zeugen des ländlichen Zeitalters in den Alpen. Die Ausstellung zeigt, wie ähnlich und zugleich wie vielfältig sich der europäische Raum in seinen Stallbrachen darstellt. Die Entwicklung der Ställe ist ein Paradebeispiel dafür, dass Baukunde Menschen-, Volks- und Gesellschaftskunde in einem ist.

Die Ausstellung beginnt mit einer Reise durch die „Stallzeit“, die als Periode der kargen Lebensverhältnisse gilt, zeigt dann die „Stallmoderne“ mit ihrem Anfang in den Sechzigerjahren und endet mit den „Stallutopien“. In Projekten wird aufgezeigt, wie landwirtschaftliche Brachen, Stadel und Scheunen neu genutzt werden können.

Gerade in jüngster Zeit dreht sich die Diskussion um die Zukunft der Entwicklung in Alpengebieten auch um die Frage, wie Berggemeinden ihre Vitalität erhalten können. Wie entwickeln sich die zunehmenden Einflüsse der Freizeit- und Tourismusgesellschaft und der Zentren weiter? Die aktuelle Entwicklung, die durch die Globalisierung angetrieben wird, schwächt die Selbststeuerung der Gemeinwesen in den Bergregionen. Es gibt ganz klar eine Zunahme von Tourismusnutzungen, mehr Zweitwohnungen und mehr Freizeit- und Bodennutzungen. In der Folge werden die alpinen Gebiete zu Komplementärräumen der Metropole. Die alpinen Gebiete verlieren damit ihre vertraute Identität als Landwirtschaftsraum und als „Stallraum“.

Der Ausdruck Stall kommt von „stabulum“ (Standort, Platz). Im Tätigkeitswort „stare“ ist Stillstand in der Bewegung zu erkennen. Dem Objekt „Stall“ haftet der „Stallgeruch“ an, der für das Alte, Vergangene, Abgedrängte und Ausgemusterte steht. Zugleich ist der „Stall“ aber auch ein Bild für existentielle Verhältnisse. Das Bild verweist auf die lebenswichtigen Tätigkeiten der Menschen, auf die Bearbeitung und Bewirtschaftung des Bodens, auf die „Landwirtschaft“ also, die betrieben wird, um Nahrung, Lebensmittel, zu gewinnen.

Bis heute sind Wortverbindungen wie „Stalldrang“ und „Stallwärme“ geläufig. Man kann diesen Sprachgebrauch als Anzeichen dafür deuten, dass das Einfache und Archaische wieder an Attraktivität gewinnt. Am Beispiel von Ställen wird über die Gegenwart und ihre Entwicklung reflektiert – über dasjenige nachgedacht, was uns beunruhigt, weil Komplexität und Unübersichtlichkeit wachsen.

Stallgeruch im Zeitalter der Hypermobilität, Stalldrang nach dem Einfachen in der Aera des Virtuellen und der globalen Beschleunigung – dieser Spannungsbogen fordert die Ausstellungsbesucher auf, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.
Das Publikum soll sich in Veranstaltungen äussern können. Sozial-, Raum- und Architekturwissenschaft haben dabei nicht das letzte Wort, sind aber die Grundlage, um das Architektonische und das Gebaute mit den gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden zu können. Die Resonanz an den verschiedenen Standorten der Ausstellung bestätigt, dass die Verunsicherung und die Monotonie der Siedlungsbilder in manchen Orten, die kleine Welt der Dörfer, der Ställe und Scheunen in ein neues Licht rücken.

In der Ausstellung werden Fragen aufgeworfen, die für die Entwicklung im ländlichen Raum brisant sind.

Die Laudatio im Rahmen der Vernissage wird Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach halten.
Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach, geb. 1944 in Quarten, Schweiz, leitet das Institut culturprospectiv und World Drives Association, ein internationales Netzwerk zur Förderung der Forschung und ist Stiftungsrat der World Society Foundation. Er hat zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich Regionen, Stadt und Kultur durchgeführt, verschiedene Publikationen verfasst und vermittelt mit thematischen Ausstellungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Ein wichtiges Thema ist die Wirkung globaler Entwicklungen auf den alpinen und ländlichen Raum. Die Beobachtung und Aufarbeitung dieser ist der Fokus für das Konzept und die Resonanz der Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall", die sich der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der landwirtschaftlichen Brachen in verschiedenen Regionen Europas, der Schweiz, Österreichs und des Südtirols widmet Die Ausstellung löst die interdisziplinäre Suche nach Lösungen aus, die Architektur, Sozialwissenschaft, Raum- und Regionalpolitik und die Bevölkerung anspricht.

In Kooperation mit ROMA (www.roma.de)

Kuratorium: Hans-Peter Meier (Zürich) und Susanne Waiz (Bozen)
Bisherige Ausstellungsorte und mitbeteiligte Akteure:
Das Gelbe Haus, Flims, 
3. Juli 2010 bis 17. Oktober 2010
vai – Vorarlberger Architektur Institut, Dornbirn
, 20. Januar 2011 bis 31. März 2011
Fundaziun La Tuor, Samedan, 
7. Juni – 25. September 2011
kunst Meran I Merano arte, Meran, 
7. Oktober 2011 – 8. Januar 2012
Burgau, Roma-Zentrum, Burgauer Architekturtage, 10. Mai - 25.Juli 2012
Architektur Salon München, 31.7.– 06.09.2012
Publikationen (erhältlich am Ausstellungsort):
• Katalog: Der Nicht mehr gebrauchte Stall, Ausstellungskatalog, Hochparterre, 2010
• Politik des Stalls. Flimser Gespräche, cultur prospectiv, 2010
• Broschüre: Der Nicht mehr gebrauchte Stall (deutsch/italienisch), Meran 2011
• Berichte zur ganzen Tour der Ausstellung finden sich unter dem Link zum Thema: Globalisierung und Alpenraum:http://www.culturprospectiv.ch/en:world_driven
• Zusätzlich liegen Publikationen zum Thema auf

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 14. März 2013 | 19.30 Uhr
Finissage: 6. April 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsadauer: 15. März bis 6. April 2013


NEUTELINGS RIEDIJK ARCHITECTS: Behind the Curtains - 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects

Wenn sich der Vorhang öffnet … Treten Sie ein in die Welt von Neutelings Riedijk Architects und bewundern Sie deren architektonische Schätze! Der AIT-ArchitekturSalon Köln zeigt während der Möbelmesse und den PASSAGEN die noch nie da gewesene  Ausstellung „Behind the Curtains – 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects“.

"Our buildings are born naked, as sculptural volumes. Then we dress them with ornamented skins, to give them a local identity where people can relate to“, beschreibt Willem Jan Neutelings die Herangehensweise von Neutelings Riedijk Architects. Besonders gut lässt sich diese anhand von Modellen nachvollziehen. Nur ein Grund, warum sich der AIT-ArchitekturSalon für eine skulpturale Präsentation entschieden hat. 19 Architekturmodelle zeigen bereits realisierte oder entworfene Projekte. Das Besondere: Sie sind von innen beleuchtet und der Ausstellungsraum komplett abgedunkelt. So taucht der Besucher ein in eine architektonische Schatzkammer und kann die „sculptural volumes“ besonders gut ablesen.

Unter den Projekten sind bereits veröffentlichte wie „Le Cinq“, ein 180 Meter hohes Bürogebäude in Paris. Oder aber das Netherlands Institute for Sound and Vision in Hilversum. Und nicht zu vergessen das 2011 fertig gestellte Museum Aan de Strom in Antwerpen. Dafür bekam das Büro unter anderem den AIT-Award 2012 "Global Award for the very best of Interior and Architecture". Präsentiert werden die Modelle auf hohen Sockeln, so dass sich die Besucher auf Augenhöhe mit den Gebäuden befinden und dadurch einen besseren Eindruck der Volumina sowie der „ornamented skin“ gewinnen können. Projektionen von Fertigstellungen, Filme mit Informationen über das Büro und die Partner vervollständigen das Ausstellungskonzept.

Das 1987 in Rotterdam gegründete Büro Neutelings Riedijk Architects hat sich in den vergangenen 25 Jahren vor allem in Bezug auf Kulturprojekte und Gebäude für die Öffentliche Hand einen Namen gemacht, dazu gehören u.a. Theater, Konzerthallen, Rathäuser, Museen, Bibliotheken, Hotels oder Schulen. Neutelings Riedijk Architects lösen die Komplexität der Funktionen und die logistischen Ansprüche solch großer Projekte – immer unter Berücksichtigung des historischen Kontextes und immer zum Erfolg und Wohl ihrer Bauherren. Zahlreiche Preise wie Gouden Pyramide, Belgian Building Award, Rotterdam Maaskant Prize oder Mies van der Rohe Award zeigen die international Anerkennung. Hinzu kommen Ausstellungen in New York, Los Angeles, Paris, Venedig, São Paulo, Peking, Barcelona, Moskau und Prag. Derzeitige Partner sind Willem Jan Neutelings, Michiel Riedijk und Carl Meusen.

Die Vernissage findet am 17. Januar 2013 statt. Wir freuen uns, Ole Bouman, Leiter des Niederländischen Architekturinstituts, als Laudator gewonnen zu haben. Danach wird die Ausstellung in Anwesenheit von Willem Jan Neutelings und Michiel Riedijk offiziell eröffnet.

Die PASSAGEN – die Interior Design Week Köln - finden in Köln vom 14. bis 20. Januar 2013 statt. Die Ausstellung "Behind the Curtains - 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects" wird noch darüber hinaus bis zum 21. Februar 2013 zu sehen sein. Nach Köln wandert die Ausstellung in die AIT-ArchitekturSalons nach Hamburg und München.



Willem Jan Neutelings, 1959 in Bergen geboren, studierte an der Technischen Universität Delft und war danach im Büro O.M.A. tätig. 1987 gründete er sein eigenes Büro in Rotterdam. 1992 stieg Michiel Riedijk mit ein. Zu seinen Projekten gehören unter anderem das Museum in Antwerpen und das „Shipping and Transport Institute“ in Rotterdam. Neutelings gewann den „Rotterdam-Maaskant Award for young architects“ im Jahr 1991. Von 1988 bis 2000 lehrte er an der Academy of Architecture in Rotterdam, 1999 war er zudem Gastprofessor in Harvard.

Michiel Riedijk, 1964 in Geldrop geboren, schloss sein Studium 1989 an der Technischen Universität in Delft ab und eröffnete dann sein eigenes Büro zusammen mit Juliette Bekkering. 1992 wurde Neutelings Riedijk Architects in Rotterdam gegründet. Er betreute zahlreiche Projekte wie das „TV Museum Sound and Image“ in Antwerpen und den “Dutch IT Campus” in Apeldoorn. 2002 war Riedijk Gastprofessor in Aachen, zudem hielt er bereits Vorträge in Peking, Moskau, Princeton, Los Angeles, London und Seattle. Seit 2007 hat er einen Lehrauftrag am Institut „Public Building and Architectural Compositions“ in Delft.

 

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Vernissage: 17. Januar 2013 | 19.30 Uhr
Finissage: 21. Februar 2013 | 19.30 Uhr
Ausstellungsadauer: 14. Januar bis 21. Februar 2013


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Baumschlager Eberle Architektur | Alltag

Ressourcen schonen, Verantwortung übernehmen, Architektur als kulturellen Stellenwert bestimmen – wie ein Leitfaden ziehen sich diese Ideen durch die Arbeiten von Baumschlager Eberle. Die Ausstellung illustriert den Weg der Entwerfer von der „Stadt zum Gebäude“ anhand von Plänen, Fotografien und Modellen.

Die Entwicklung eines Architekturbüros lässt sich von außen und innen betrachten. Von außen gesehen kann man leicht ausmachen, wie sich eine formale Haltung herausgebildet hat, welche Vorlieben an Materialien entwickelt wurden und ob eine Spezialisierung auf gewisse Bauaufgaben erfolgt ist. Wer wie Baumschlager Eberle für sich in Anspruch nimmt, eine Baulösung vom Ort der Bauaufgabe über die städtebauliche Konfiguration bis zur Konstruktion, Gestaltung der Hülle und schließlich der Funktion anzugehen – und zwar immer in dieser Reihenfolge –, für den kann Bauen nur stete Weiterentwicklung sein.

Die grundsätzliche Haltung ist  »wirkungswerte Bauten« zu schaffen, die ökonomisch, technisch und emotional nachhaltig sind. Eine präzise Auseinandersetzung mit dem Ort und der Gesellschaft ist der Leitfaden, denn gutes Bauen ist immer Arbeiten im Kontext und Ausdruck einer Auseinandersetzung mit einem konkreten Ort. Baumschlager Eberle nennt dies eine „Architektur, die sich um Orte kümmert“.

Minimalisten sind sie nicht, zwar folgen die teilweise rigorose Klarheit, Rationalität sowie gleichzeitige Prägnanz, Strenge und Eleganz der Bauten von Baumschlager Eberle einem minimalistischen Ansatz, aber es geht den Architekten nicht um die Umsetzung eines – wenn auch hochwertigen und reduzierten, aber geschlossenen – Formenkanons, sondern um die Erneuerung der Architektur aus einem rational deduzierten Prozess. Deshalb sind und müssen ihre Lösungen je nach Ort und Aufgabe auch immer wieder anders sein. Einfachheit und Reduktion sind dabei die kategorischen Imperative ihres ästhetischen Handelns.

»Alle Projekte sind in der authentischen Sprache ihres Materials für die jeweilige Situation gedacht. Ausgereizt bis zur Perfektion«
 

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Vernissage: 30. Oktober 2012 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 31.Oktober 2012 bis 5. Dezember 2012


GRAFT | Distinct Ambiguity

Unerwartetes, überraschende Missverständnisse, globaler Transfer räumlicher Qualitäten und die Produktion robuster Bastarde sind das Ergebnis des GRAFTENS, dem Ineinander führen und Verbinden von gemeinhin getrennt Wahrnehmbaren …

Auf dieser Grundlage entwickeln Gregor Hoheisel, Christoph Körner, Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit als GRAFT Architekten seit über 13 Jahren komplexe Fusionsmethoden, die den Design- und Architekturdebatten der Gegenwart wesentliche Impulse verleihen. Mit Büros in Berlin, Los Angeles und Peking agiert und baut GRAFT international. 1998 in Los Angeles gegründet, beschäftigen sie mittlerweile rund 90 Mitarbeiter.

Die Ausstellung „Distinct Ambiguity“ ist sowohl eine Einleitung in die Gedanken- und Inspirationswelt des Architekturbüros als auch eine Bestandsaufnahme außerordentlicher und innovativer Konzepte. Die dargestellten Architekturprojekte sind in die Themenbereiche „Curiosity“, „Happiness“ oder „Courage“ eingebettet, deren Bedeutungen in überraschenden Kontexten aufgehen. Im AIT-ArchitekturSalon werden Inspirationsquellen, Entwürfe und Modelle, Bauten und Projekte in einem breit gespannten Bogen präsentiert, der von Null-Energie-Häusern in Malaysia bis zu dem für Afrika konzipierten Prototyp eines Solarkiosks reicht.

Wer herausfinden möchte, wieso sich für die GRAFT Architekten hinter dem Schlagwort „Happiness“ eigentlich das Prinzip der Nachhaltigkeit verbirgt, kann die Ausstellung ab dem 24. August im Architektursalon der AIT in Köln besuchen. Die Vernissage findet am 23. August 2012 um 19.30 Uhr statt.

Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Leiter des Kulturamts der Stadt Köln, spricht bei der Vernissage am 23. August das Grußwort. Schmidt-Werthern wurde 1973 in Bonn geboren, wuchs in Berlin auf. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Paris und München. Zwischen dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen (in Berlin) promovierte er im europäischen Urheberrecht. Dr. Konrad Schmidt-Werthern arbeitete als freier Journalist für diverse Tageszeitungen (FAZ, Die Welt etc.). Er hospitierte bei DIE ZEIT, bevor er bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin als Leitungsreferent Kultur seine Verwaltungskarriere begann. Seit 13. August 2007 leitet Dr. Konrad Schmidt-Werthern das Kulturamt der Stadt Köln. Er ist damit zuständig für die Förderung der freien Kulturszene in der Domstadt.

Walther Gehlen, Geschäftsführer der ART.FAIR und BLOOOM, Köln hält am 23. August die Laudatio. Nach dem Studium der Soziologie und Wirtschaftspsychologie in Köln und der Glasgow University, war er unter anderem bis 2008 bei der G+J ArtEvents GmbH Direktor der dc duesseldor contemporary. Als künstlerischer Leiter der Kunstmesse ART.FAIR freut sich Walter Gehlen darüber, dass er seiner Leidenschaft für Kunst weltweit nachgehen kann.

 Thomas Willemeit spricht am 26. September in einem Werkvortrag über die Projekte von GRAFT. Willemeit wurde 1968 in Braunschweig geboren, studierte Architektur in Dessau, Wien und Braunschweig, wo er 1997 sein Diplom absolvierte. Neben seiner architektonischen Karriere gewann er zahlreiche nationale Preise als Violist und Chorsänger. Zusammen mit Wolfram Pütz und Lars Krückenberg gründete er 1998 GRAFT. Zudem war er von 1998 bis 2000 im Studio Daniel Libeskind in Berlin tätig.

 

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Vernissage: 23. August 2012 | 19.30 Uhr
Werkvortrag: 26. September | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. August bis 9.Oktober 2012


AIT Award 2012- Die Ausstellung

AIT Award 2012 mit Werkvorträgen von Gus Wüstemann, gus wüstemann acrhitects, Zürich (Preisträger Kategorie"Wohnen Interior") und Christian Pottgiesser, Architecturpossibles, Paris (Preisträger Kategorie "Luxuriöses Wohnen".

Anmeldungen aus 47 Ländern, 825 teilnehmende Büros und 1750 eingereichte Projekte – die Resonanz auf den neuen AIT-Award war riesig. Die internationale Jury aus Architekten und Innenarchitekten entschied sich in jeder der 22 Kategorien für das beste Projekt. Gezeigt werden in Köln alle ausgezeichneten Arbeiten. Die Gewinner kommen aus Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Portugal, Deutschland, Brasilien, Spanien, Ungarn und USA.

Preisträger und Referent Gus Wüstemann studierte an der ETH Zürich und arbeitete bereits in Sydney, New York, Paris sowie Bombay. Seit 1997 unterhält er Büros in Zürich und Barcelona. Neben dem AIT-Award in diesem Jahr gab es für ihn bereits den contractworld award 2010 oder den architectural record 2007 und 2010. Den AIT-Award in der Kategorie "Wohnen Interior" erhielt er für das Projekt "crusch alba" - ein renoviertes Flat im historischen Barcelona, fertig gestellt 2009.

Zweiter Sprecher an diesem Abend ist Christian Pottgiesser. Pottgiesser wurde 1965 in Deutschland geboren, studierte Architektur an der Ecole d'Architecture Paris-Villemin sowie Philosophie an der Sorbonne. Mit seiner Frau Pascale gründete er 2005 das Büro 'christian pottgiesser architecturespossibles' (CPAP). Auch seine Wohn- oder auch Bürogebäude wurden schon zahlreich ausgezeichnet, unter anderem mit dem contractworld award 2008 oder Europan 4. Das prämierte "Maison L" in der Kategorie "Luxuriöses Wohnen" ist ein privater Anbau an eine Orangerie eines Schlosses aus dem achtzehnten Jahrhundert in Yvelines, Frankreich.

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Vernissage: 26.Juni 2012 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 9. August 2012


WILD WILD WEST | Junge  Architekten aus Belgien

mit Vorträgen von Julien de Smedt, JDS/JULIEN DE SMEDT Architects, Brüssel sowie Frederik Vaes, Studio Arne Quinze Architects, Brüssel
 

Ein großes Ziel der AIT-ArchitekturSalons ist es, junge Architekten zu unterstützen und sie in der Szene zu vernetzen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine Veranstaltungsserie mit dem Titel "Wild Wild ...Junge Architekten aus.." gestartet. Nach Osteuropa ist nun Belgien an der Reihe. Aber geben wir mal zu: So richtig im Blick hatten Belgien schon lange nicht mehr. Sprachlich zerrissen und politisch offenbar kurz vor dem Zerfall, macht es hauptsächlich negative Schlagzeilen..Und auch Belgische Architektur war schon lange nicht mehr im  allgemeinen Bewusstsein verankert. Der Diskurs wurde woanders geführt.

Mit der neuen und sehr jungen Generation belgischer Architekten schließt sich nun aber eine Jahrzehnte  umfassende Lücke. Auch dass der flämische Teil Belgiens plötzlich wie ein kleines baukulturelles Wunderland da steht, ist kein Zufall. Es ist vielmehr Resultat einer Entwicklung, die schon fast anderthalb Jahrzehnte vorher angeschoben wurde. Die Regionalsierung Belgiens und die wachsende Autonomie der Sprachgebiete nutzen indes die Flamen besonders konsequent. Die Förderung ihrer lokalen Kultur und damit auch der flämichen Architektur wurden zum erklärten politischen Ziel.

"Wild Wild West- Junge Architekten aus Belgien", so das Thema, mit em wir uns den , sehr interessanten , aber immer noch viel unbekannten direkten Nachbarn im Westen widmen. Wir un dies in einer ganz bewusst lückenhaften Auswahl und im Sinne eines "project in progress". Der Fokus liegt auf ihrer Philosophie, ihrem Blick auf die Architektur in ihrem Land und ihren Einflüssen. Ausgestellt werden Skizzen, Bilder, Visualisierungen, Projektfilme und Modelle.

Ausgestellt sind folgende Büros:

ARJM 1:1 architecture, Antwerpen
Atelier Vens Vanbelle, Gent
Bassam El-Okeily Architecte, Brüssel
B-ILD, Brüssel
DIERENDONCKBLANCKE, Gent
dmvA, Mechelen
JDS (Julien de Smedt Architecture), Brüssel
K2A, Brüssel
Karla Menten Archtiecture, Hasselt
Lava architecten cvba, Leuven
low Architecten, Antwerpen
NU architectuuratelier, Gent
SAQ (Studio Arne Quinze Architects), Brüssel
TEEMA architecten, Antwerpen
URA, Brüssel

 

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Vernissage: 09.Mai 2012 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 14. Juni 2012


Riegler Riewe Architekten – die Tiefe der Fläche

„Unsere Architektur ist nicht eine der „gebauten Bilder“. Sie schafft Strukturen, offen und präzise zugleich: Rahmen für den komplexen Fluß der Bilder des Gebrauchs.“ (Riegler Riewe Architekten)

In der Architekturkonzeption von Riegler Riewe bedeutet die Form fast nichts, die Handlung dagegen fast alles. Riegler Riewe arbeiten nicht an einer Architektur der schönen, der visuell beeindruckenden oder konstruktiv avantgardistischen Objekte. Sie arbeiten vielmehr an der den Nutzungsprozess aktivierenden und erweiternden Konditionierung von Raumstrukturen. (Otto Kapfinger)

 Die im August im Münchner AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung zeigt das Interesse von Riegler Riewe an der Konfrontation und Interrelationen eines soziokulturellen Zugangs zu architektonischen und urbanistischen Planungsaufgaben. In diesem Experimentierfeld haben für Riegler Riewe architekturkonzeptionelle Strategien in jedem Fall Vorrang vor formalen Überlegungen. Die Exponate der Ausstellung sind weder Pläne noch Modelle, am ehesten lassen sie sich als Relief beschreiben. Die Planzeichnung ist gewissermaßen in die Tiefe der Platte versenkt. Der flächige Grundriss wird auf diese Weise ein Stück weit verräumlicht.
Nach der Überzeugung von Riegler Riewe ermöglichen gut durchdachte und nutzbare - auf das wesentliche reduzierte – Architekturkonzepte eine ökonomische und unkomplizierte Realisierung. „Die Architektur von Riegler Riewe hat Disziplin, Strenge und Reduktion, jedoch geht es Riegler Riewe nicht um eine Reduktion um des Reduzierens willen, sondern um eine Strategie der Reduktion, die etwas anderes potenziert.“ (Andreas Ruby)

Riegler Riewe Architekten haben sich sowohl in Österreich, als auch in vielen anderen Ländern ein hohes Renommee erarbeiten können. Aus diesem Grund wurden Riegler Riewe Architekten bereits zu Wettbewerben in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz geladen. Ihre Arbeit wurde in Österreich, den USA, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Argentinien, Spanien, Slowenien, Polen und Japan ausgestellt. Florian Riegler und Roger Riewe halten Vorträge in Europa, den USA, Kanada, Argentinien, Korea und Japan. Gegenwärtig arbeiten Riegler Riewe Architekten an umfangreichen Projekten sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber. Die meisten der derzeit bearbeiteten Projekte basieren auf gewonnenen Wettbewerben. Die Mehrzahl der von Riegler Riewe Architekten realisierten Projekte wurden mit wichtigen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.
(aus Riegler Riewe- Mission Statement)

 

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Vernissage: 20.März 2012 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 21.März bis 26.April 2012

 


ZAHA HADID ARCHITECTS - Parametric Tower Research

Seitdem Jahr 2000 wird der Emporis Skyscraper Award jährlich auf weltweiter Basis vergeben. Ästhetik der Gestaltung und Funktionalität gehören gleichermaßen zu den Kriterien. Wen wundert es da, dass der Tour CMA CGM von Zaha Haid Architects in diesem Jahr auf Platz 3 landete. Mit 33 Stockwerken und 143 Metern Höhe ist der Glasturm in der mediterranen Hafenanlage von Marseille platziert. Die Modernität und Symbolkraft des Hochhauses veranlasste die Jury zu der guten Position im Ranking.

Trotz allem: Zaha Hadid hat sich lange gegen das Entwerfen von Hochhäusern gewehrt. Wann immer sie in die Höhe gehen musste, bevorzugte sie die Scheibe, die mehr Spielraum für räumliche Manipulationen gab. Heute realisiert der Global Player Türme in Marseille, Mailand, Barcelona, Bilbao, Bratislava, Bejiing und Singapur.
Dreißig Jahre nach der Gründung des Büros Zaha Hadid Architects (ZHA) blickt man- neben Hochhäusern- auf eine Vielzahl unterschiedlicher und anspruchsvoller Projekte weltweit. Das gedankliche Fundament dafür lieferte das bemerkenswerte architekturtheoretische Schaffen von Zaha Hadid und Patrik Schumacher.

Wir sind durchaus stolz, Zaha Hadid gewonnen zu haben, in den AIT-ArchitekturSalons auszustellen. Der AIT-ArchitekturSalon München zeigt exklusiv eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid. Der Titel der Ausstellung lautet "Parametric Tower Research". Hauptaugenmerk liegt auf den Studien des Parametrismus. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichen diese Hochhaustypologie- entwickelt von Zaha Hadid Architects (ZHA). Die Studien beginnen im kleinen Maßstab, angefangen bei Design Objekten, bis hin zu riesigen städtebaulichen Entwürfen. Denn das ist genau das, was das Büro ZHA ausmacht: Alle Maßstäbe bedienen.

Und auch die Art der Darstellung ist außergewöhnlich- Zaha macht in dieser Ausstellung ihrem Namen der Grande Dame der internationalen Architektur alle Ehre. Der AIT-ArchitekturSalon München ist kaum wieder zu erkennen: Boden, Wand und Decke verschwinden und machen Platz für eine eigens für diesen Raum entwickelte Szenografie. Die rauen Betonflächen weichen schwarzen Stoffen, weißen Membranen, silberfarbenen Zeichnungen oder animierten Projektionen.

 

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Vernissage: 18. Januar 2012 | 19.30 Uhr
Finissage: 08. März 2012 | 19.30 Uhr
Austellungsdauer:  16. Januar bis 8. März 2012


 

Der Innenarchitekturpreis für Alpine Raumkonzepte

Die Sieger des ersten Alpine Interior Awards 2011 stehen fest. Am 11. April 2011 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „alpine Raumkonzepte“ unter dem Vorsitz von Prof. Barbara Holzer in allen vier Kategorien insgesamt vier 1. Preise und 20 Lobende Erwähnungen. Für den Wettbewerb wurden 146 Projekte aus 6 Ländern eingereicht.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Alpine Interior Award 2011 vergeben. Dieser neu geschaffene Innenarchitekturpreis widmet sich den besten architektonischen Innenräumen des länderübergreifenden Kulturraums der Alpen. Alle Architekten und Innenarchitekten des Alpenraums waren aufgefordert, eigene Projekte einzureichen. Zusätzlich wurde eine prominente Nominierungsjury eingeladen Bauten von Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Für den Wettbewerb waren 191 Projekte aus 7 Ländern nominiert.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 11. April 2011 in München statt. Jurymitglieder waren Titus Bernhard (Titus Bernhard Architekten, Augsburg), Michael Deppisch (Deppisch Architekten, Freising), Christoph Mayr Fingerle (Architekt, Bozen) und die Juryvorsitzende Prof. Barbara Holzer (Holzer Kobler Architekturen, Zürich).

Sie vergaben in den vier Wettbewerbskategorien vier 1. Preise und insgesamt 20 lobende Erwähnungen. Die Preisträger (1.Preis und alle Lobenden Erwähnungen) wurden am 20. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Messe Design Linz (19.-22. Mai 2011) bekannt gegeben.

Alle Preisträger wurden im Rahmen der “DESIGN LINZ” vom 19. bis 22. Mai 2011 in einer Ausstellung präsentiert. Diese Präsentation bildete einen der Höhepunkte der neuen Fach- & Publikumsmesse "DESIGN LINZ" im Design Center in Linz.

Die Ausstellung wird als Wanderausstellung im Anschluss an die Messe noch zusätzlich auf rund 600 m2 in unseren hochklassigen Architekturgalerien, den AIT ArchitekturSalons (Hamburg, München und Köln, weitere in Stuttgart und Rotterdam in Planung) zu sehen sein. Nach München und Hamburg komm die Ausstellung nun nach Köln.

 

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Vernissage: 10. November 2011 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. November bis 8. Dezember 2011


Generation Reißbrett

Haben Sie noch Ihr Diplommodel und die dazugehörigen Tuschezeichnungen? fragten wir zahlreiche renommierte Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Kölner nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Roman Delugan alles begann und was die GRAFT’s in Ihrer Lehrzeit alles erdachten.

In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird so viel Herzblut und auch so viel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.

Wie stehen Sie heute zu Ihren damaligen Entwürfen? Und was wollten Sie damals werden oder besser: Was sind Sie dann tatsächlich geworden? Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand das Salongespräch am 13. September 2011. Mit Eike Becker (Eike Becker_Architekten, Berlin), Prof. Anne-Julchen Bernhardt (BeL• Sozietät für Architektur BDA, Köln), Kaspar Kraemer (Kaspar Kraemer Architekten BDA, Köln), Stefan Schmitz (Stefan Schmitz BDA Architekten und Stadtplaner) und Christian Schaller (Schaller/Theodor Architekten BDA, Köln) haben wir typische Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen. An diesem Abend wurde über Altes, Bewahrtes, verloren Gegangenes oder gereift Architektonisches gesprochen.

„Eine Ausstellung voller Herz!“

„Eine Super-Idee! So viele Originale, eine irre Sammlung! .... und eine tolle Party war´s! Danke!“ postete Corinna Kretschmar-Joehnk von JOY-DESIGN gleich am Tag nach der Vernissage bei facebook über die Ausstellungseröffnung mit dem Titel „Generation Reißbrett: Die Ü40-Architekten - was sie werden wollten und was Sie wurden“ im AIT ArchitekturSalon. Über 150 Besucher kamen an diesem Abend ins ehemalige 4711-Gelände, dem heutigen Barthonia-Forum. Mit einem Salongespräch, bei dem u.a. Kaspar Kraemer oder Eike Becker auf dem Podium saßen, leiteten die Veranstalter den Abend und die Ausstellung ein, die noch bis Ende Oktober zu sehen sein wird.

Die Ausstellung: ein „Büdchen Buntes“

Alles begann 2009 in Hamburg. Haben Sie noch Ihr Diplommodel und die dazugehörigen Tuschezeichnungen? fragte damals der AIT ArchitekturSalon zahlreiche renommierte Architekten und Innenarchitekten. Das Resultat? Obwohl manche der angefragten Architekten glaubhaft versicherten, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, oder andere obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Werkes verantwortlich machten, erhielt der Salon von vielen die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zu Ausstellungszwecken zur Verfügung zu stellen. So konnten in Hamburg ca. 20 Arbeiten gezeigt werden. Und es wurde weiter gesammelt: In München kamen weitere 40 hinzu, Köln zeigt nun über 90 Diplomarbeiten der heutigen Ü40-Generation.

Zu sehen ist ein „Büdchen Buntes“, so könnte man sagen: Tuschezeichnungen, Collagen, Comics, erste Computeranimationen, Modelle aus Finnpappe, Plexiglas, Holz oder Beton. Das Spektrum ist riesig. So hängt hier die Diplomarbeit von Marcus Hille (Hille Architekten, Mainz), neben der von Jan Kleihues (Kleihues & Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin) oder dem Skizzenbuch von Daniel Libeskind (Architekt Daniel Libeskind AG, New York/Zürich). Jede Arbeit ist einzigartig, sehenswert und ein Teil ihrer Zeit.

Das Ausstellungskonzept: Back to the 80ies!

Da es damals natürlich keine DVD-Player oder Beamer gab, mussten andere Präsentationsmöglichkeiten gefunden werden. So fühlt sich der Besucher beim Anblick eines alten Sony-Röhrenfernsehers oder eines Kodak-Diacarousel gleich wieder an seine eigene Studienzeit erinnert. Am Eröffnungsabend kam die Musik übrigens nicht von IPod & Co, sondern – wie sollte es auch anders sein – vom Kassettendeck!

90 unterschiedliche Arbeiten – sieht das nicht wild und chaotisch aus? Wird sich manch einer fragen. Um dies zu vermeiden und einen roten Faden zu spannen, ließ der AIT ArchitekturSalon Holzkisten für die Präsentation der Modelle anfertigen. So hat jedes seinen eigenen Sockel, der aber von der Materialität den anderen gleicht. Damit beim späteren Transport – die Ausstellung wandert weiter nach Rotterdam, Stuttgart und Berlin – die Modelle nicht beschädigt werden, ist die Kiste zudem noch für den Transport geeignet.

Das Salongespräch: „Diese Ausstellung ist so voller Herz“

Als Auftakt der Kölner Ausstellung wurden „typische Architekten“ der Ü40-Generation auf das Podium gebeten: Unter der Moderation von Jan Störmer (Störmer Murphy & Partners, Hamburg) und Eike Becker (Eike Becker_Architekten, Berlin) unterhielten sich Prof. Anne-Julchen Bernhardt (BeL• Sozietät für Architektur BDA, Köln), Kaspar Kraemer (Kaspar Kraemer Architekten BDA, Köln), Christian Schaller (Schaller/Theodor Architekten BDA, Köln), Stefan Schmitz (stefan schmitz bda , Köln) und Andreas Treusch, (TREUSCH architecture ZT GMBH, Wien) über Altes, Be-wahrtes, verloren Gegangenes oder Architektonisches gereiftes. Vor allem die Gegenüberstellung von gestern und heute war ein wichtiges Thema. „Früher dachte ich, man muss es nur gut machen. Aber so funktioniert es nicht. Heute weiß ich: Man muss überzeugen können und es sollte immer diskutiert werden“, so Stefan Schmitz. Und auch Prof. Anne-Julchen Bernhardt bestätigt: „Ja, es geht heute nicht nur mehr ums Schön machen. Diese Ausstellung ist so voll davon. Sie ist voller Herz!“ Es gehe heute um mehr, als nur im Blitzlichtgewitter zu stehen, so Kaspar Kraemer, „ich sehe meine Aufgabe als Dienstleister.“ Aber trotzdem war diese Zeit damals wundervoll, sie war einfacher, aber „es hat schon etwas Schönes gehabt, sich in sich gekehrt über sein Reißbrett zu beugen …“ schließt Andreas Treusch ab.

Die Ausstellung über die Welt von Rapidographen, authentischen Ideen und eine Welt, als alles noch etwas einfacher war … ist noch bis zum 27. Oktober im AIT ArchitekturSalon Köln zu sehen.
Finissage 27. Oktober | 19.30 Uhr

 

Ausstellungstermine

Salongespräch: 13. September 2011 | 19.30 Uhr
Finissage 27. Oktober | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. August bis 27. Oktober 2011


Der Ideale Sonnenschutz Clauss Markisen

Wie sieht der „ideale Sonnenschutz“ aus? In Zeiten des Klimaschutzes und der energetischen Optimierung von Gebäuden ist dies zu einer entscheidenden Frage für Architekten und Gestalter geworden. Ziel ist eine gelungene Integration des Sonnenschutzes in die Architektur des Gebäudes, Gretchenfrage dabei bleibt, ob er ins Gebäude integriert oder vorgeschaltet wird.

Vertreter führender Architekturbüros versammelten sich Anfang Oktober 2010 zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Eingeladen hatten das süddeutsche Unternehmen clauss markisen, der Spezialist für Design-Sonnenschutz im Außen- und Innenbereich, gemeinsam mit der Architekturzeitschrift AIT, um über den idealen Sonnenschutz zu diskutieren.
Welche Möglichkeiten bieten sich in der Zukunft durch den Einsatz neuer Technologien und Produkte, die sich die Natur zum Vorbild nehmen? Lassen sich „smarte“ Konstruktionen und Materialien entwickeln, die sich selbstregulierend – ähnlich wie ein Baum, der sich mit seinem Blattwerk auf die Jahreszeiten einstellt – an Lichtintensität und Temperatur anpassen? Diesen und anderen Fragen gingen die elf teilnehmenden Architekten nach.

Jens-Peter Frahm von Schweger Associated Architects und Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner beispielsweise entwickelten die Vision eines Systems, das wie das Blattwerk von Bäumen funktioniert: Kleine Mikro-Sonnenschirme, ähnlich der Papier-Schirmchen, die in Eisdielen als Dekoration verwendet werden, sind in ein geschlossenes Fenstersystem integriert. Sie reagieren auf den Lichteinfall, öffnen oder schließen sich, dosieren das einfallende Licht und erzeugen im Raum eine angenehm schattige Atmosphäre. Florian Illenberger von gmp stellt sich eine Fassade mit kleinen quadratischen „Sonnenschutzpixeln“ vor, die über verstellbare Winkel eine monochrome Medienfassade bilden und zugleich eine gleichmäßige Verschattung im Innern ermöglichen. Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten dagegen sieht Möglichkeiten des Sonnenschutzes in der Verwendung einer textilen, elastischen Membran mit runder Lochung, die je nach Sonneneinstrahlung ihre Spannung und damit die
Verschattung verändert.

Die Ergebnisse der Workshoparbeiten werden nun einer breiten Fachöffentlichkeit präsentiert: Die Ausstellung läd zur Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz, Sonnenschutz und Architektur ein.

 

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Vernissage: 26. Mai 2011 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Mai bis 9. Juni 2011


Film | Architektur | Filmarchitektur

Mit einer Ausstellung über die Arbeiten der Berliner Regisseure Dominik und Benjamin Reding leiten die AIT-ArchitekturSalons ab Dezember eine neue Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zum Thema Architektur und Film ein. Die Redings stehen dabei in einer besonderen Beziehung zu AIT. Denn sie schöpfen einen wesentlichen Teil ihrer szenographischen Inspirationen aus den bis zu 120 Jahre alten Ausgaben der AIT.

Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).

Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.

Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.

 

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Vernissage: 28. April 2011 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. April bis 19. Mai 2011


Szyszkowitz-Kowalski Architekten Zeichnen zum Ort / Drawn from the Site

Das österreichisch-deutsche Architektenteam Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz entwickelt seit mehr als 30 Jahren außergewöhnliche Architekturen. Die Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt über Skizze und Zeichnung. So zeigt die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“, dass das Medium Handzeichnung den Entwurfsprozess grundlegend beeinflussen kann.
Die Bauten dieses Architektenpaars sind oft bildhaft und plastisch angelegt und entsprechen weniger den klassischen Architekturvorstellungen. „Sie vermitteln nicht selten den Eindruck von Charakter beseelten Wesen, deren Entwicklungsgeschichte eher in utopischen Kunstrichtungen, im Sciencefiction Roman, in biomorphen oder gar evolutionstheoretischen Genres begründet zu sein scheinen.

Bauten treten mit dem Gesicht eines kubistischen Portraits auf, erheben sich, mit Raumschiffen aus „Krieg der Sterne“ vergleichbar, aus der Umgebung, kriechen als urzeitliches Drachenwesen einen Abhang hinab, mahnen den Passanten als flügelloser Vogelproton oder Beißzangen bewehrter Käfer mit einem unausgesprochenen „HIER WOHNE ICH“, oder nehmen den Baugrund, etwa einen felsigen Bergrücken, in Form ineinander geschobener Eisschollen bildlich auf“, so die Akademie der Künste in Berlin, wo die Ausstellung im Sommer zu sehen war. Die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“ kommt im März 2011 in den AIT ArchitekturSalon nach Köln! 

 

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Vernissage: 27. Januar 2011 | 19.30
Ausstellung: 28. Januar bis 3. März 2011


Max Dudler – Entwürfe für die Stadt 

Europäischer Urbanismus

Die Bauten des Schweizer Architekten Max Dudler zeichnen sich durch eine formale Strenge und Einfachheit aus.  »Dudler widmet sich seit Jahrzehnten dem vermeintlich immer Gleichen und treibt die Entwicklung seiner Bauten dennoch stetig voran«, heißt es im Ausstellungskatalog des AIT-ArchitekturSalons. Kontinuität und Transformation sind Schlüsselthemen in seiner Architektur, die im Historischen ihren Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung sucht.
 

Die Ende Januar im Kölner AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung dokumentiert die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit der europäischen Stadt. Sie zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller bilden die gebauten Ergebnisse ab, detailliert gearbeitete Architekturmodelle und Visualisierungen liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien. In der Werkschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 – das älteste Bauwerk der Ausstellung – erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Dudlers Gebäude sind gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität und verdeutlichen seine Haltung im Umgang mit Städten.

Bereits jetzt zeichnet sich der Erfolg der Ausstellung ab. Zur Vernissage erreichte der neue Kölner AIT-Architektursalon mit 500 Besuchern seine Kapazitätsgrenze – viele Interessierte mussten an diesem Abend vertröstet werden. Während der Kölner Passagen besuchten rund weitere 3000 Gäste die Werkschau. Am
1. Februar steuert die Ausstellung nun auf ihren nächsten Höhepunkt zu: Der AIT-ArchitekturSalon veranstaltet an diesem Abend ein außerordentliches Baukunstquartett. Max Dudler diskutiert mit seinen Kollegen von der Düsseldorfer Kunstakademie Karl-Heinz Petzinka, Laurids Ortner und Jórunn Ragnarsdóttir zum Thema »Körper und Raum«.

Max Dudler gehört zu den renommiertesten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008). Der in Altenrhein in der Schweiz geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Er studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine führt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Aktuell ist Dudler in München an der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.
Die Bauten des Schweizer Architekten Max Dudler zeichnen sich durch eine formale Strenge und Einfachheit aus.  »Dudler widmet sich seit Jahrzehnten dem vermeintlich immer Gleichen und treibt die Entwicklung seiner Bauten dennoch stetig voran«, heißt es im Ausstellungskatalog des AIT-ArchitekturSalons. Kontinuität und Transformation sind Schlüsselthemen in seiner Architektur, die im Historischen ihren Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung sucht.


Zur Vernissage spricht Markus Landolt, Horgenglarus.
Begleitend veranstaltet der AIT-ArchitektursSalon am 01.02.2011 ein außerordentliches Baukunstquartett: Max Dudler diskutiert mit seinen Kollegen Karl-Heinz Petzinka, Laurids Ortner und Jórunn Ragnarsdóttir von der Düsseldorfer Kunstakademie zum Thema "Körper und Raum".

Hier
geht's zum Film "Im Gespräch mit Max Dudler", produziert vom OK-TV Ludwigshafen.

 

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Vernissage: 20. Januar 2011 | 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. Januar bis 03. März 2011

Max Dudler und das Baukunstquartett – Diskussion zum Thema „Körper und Raum“: 01. Februar 2011 | 20.00 Uhr

 

Der Katalog zur Ausstellung

 

Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den renommierten Architekten der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das IBM Hedquarter in Zürich (2003), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) und der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
Der Katalog stellt anlässlich seiner Ausstellungen in den AIT-Architektursalons in München, Köln und Hamburg die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahrzehnte zusammen und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. In der Zusammenschau erschließt sich, wie Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt systematisch entwickelt hat.

Mit Beiträgen von Werner Oechslin, Michael Mönninger und Eberhard Syring.

€29,00 zzgl Versandgebühr

Bestellungen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Foto oben: Tilman Burgert


Wild Wild East

Mitteleuropäische Architekturzeitschriften sind extrem kurzsichtig oder extrem weitsichtig . Die architektonische Halbdistanz ist ihre Sache nicht. Entweder werden west, süd- oder nordeuropäische Bauten gewürdigt oder das Interesse richtet sich gleich auf Fernost oder Nordamerika. Das naheliegende gleich hinter Berlin wird in der architektonischen Fachöffentlichkeit deshalb leider zu oft ausgeblendet.


Mit einer rauschenden Vernissage eröffnete am 07. Dezember die Ausstellung „Wild Wild East“ im Kölner AIT- ArchitekturSalon. Rund 60 Büros der „New Generation“ aus Osteuropa stellen ihre Vision von Architektur anhand von realisierten Projekten vor. Mit dieser Ausstellung will die AIT ein Augenmerk auf die Vielfalt und Besonderheit der architektonischen Landschaft unserer östlichen Nachbarn setzen. So wurde bei traditionellem Borschtsch und erfrischenden Getränken den jungen Architekten nach den Laudatien von Dr. Peter Kuczia (agn Niederberghaus und Partner, Ibbenbühren) und Krunoslav Ivanisin (Ivanisin Kabashi Arhitekti, Zagreb) große Aufmerksamkeit geschenkt. Interessierte hatten bis zum 25. Januar Gelegenheit, die jungen Wilden aus dem Osten Europas im AIT- ArchitekturSalon in Köln aufzuspüren.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem plonischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.


Übersicht der teilnehmenden Büros
 
3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll
HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu

 

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Vernissage: 07. Dezember 2010 | 19.30 Uhr
Austellungsdauer:  8. Dezember 2010 bis 25. Januar 2011


Charity Chair

„Pimp up my chair" - so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker schon seit einiger Zeit europäische Architekten und Innenarchitekten auf sich an unserem Projekt „CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Die Architekten wurden aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu verändern. Sie konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten, sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle werden anschließend versteigert Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute. Dieses AIT-Charity-Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde.

Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit mitzusteigern, die Abschlussveranstaltung findet im Herbst in Berlin statt. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township. Das Bistum Augsburg sorgt mit seiner Organisation vor Ort dafür, dass jeder erlöste Euro dort angelangt, wo er gebraucht wird. Denn im Waisenhaus von Langa wird jenen Kindern eine Zukunft gegeben, die ihre Eltern durch AIDS, Kriminalität oder ganz einfach durch unbeschreibliche soziale oder medizinische Umstände verloren haben.

Die 120 Charity-Stühle fügen sich ein ins Jubiläumsjahr „120 Jahre AIT“, das mit dieser Aktion einen seiner Höhepunkte finden wird. Um die Ausstellung und das Charityprojekt noch attraktiver zu machen, wird es während der Ausstellungsphase – und damit während der Fußball-WM in Südafrika, immer wieder öffentliche Partys in den ArchitekturSalons mit Versteigerungen und Live-Bildern aus dem Kinderprojekt in Langa geben. Damit soll ein persönlicherer Bezug zwischen den Bietern um die Stühle und den Empfängern des Versteigerungserlöses gesichert werden. Jeder Dietiker-Stuhl hat übrigens bereits im unveredelten Zustand einen Wert von 300 Euro.

Die Architekten und Innenarchitekten, die sich mit den Stühlen befassten, kamen aus Skandinavien, Benelux, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich und natürlich Deutschland. 100 Stühle wurden direkt an Innenarchitekten und Architekten vergeben. 15 Stühle werden von Hochschulen bearbeitet sowie von den Kindern der AITKinderworkshops. Inzwischen ist ein großer Teil der Stühle wieder von den Architekturbüros zurückgekommen - und die Resultate übertreffen alle Erwartungen.

Weitere Informationen auf www.ait-charitychair.de

 

Ausstellungstermine

Vernissage: 26. Oktober 2010 | 19.30 Uhr
Austellungsdauer: 27. Oktober bis 2. Dezember 2010