Bastian Feltgen | Spatial Design

Bastian Feltgen | Royal Danish Academy of Fine Arts, School of Architecture

Juryurteil

Die gesamten Arbeiten von Bastian Feltgen überzeugen durch ihre durchgängige und kreative Qualität. Die deutlich erkennbare analytische Auseinandersetzung mit den jeweiligen, sehr unterschiedlichen Themen ist äußerst individuell, was zu einer spannungsvollen Umsetzung führt. Das Ergebnis jeder Arbeit konzentriert sich durch die Herleitung der Entwurfsarbeit auf das Wesentliche und lässt Überflüssiges entfallen. Zudem findet Bastian Feltgen einen sehr sensiblen Umgang mit den Aufgaben. Hierdurch erhält jede Arbeit ihre eigene Individualität und starke Aussagekraft, die sowohl im Räumlichen als auch im Konzeptionellen der Produktentwicklung liegt.

 

Beitrag: AIT-Dialog | Verfasser: Lasse Ole Hempel

Nach seinem Bachelorstudium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart arbeitete Bastian Feltgen zwei Jahre in Architekturbüros in Deutschland und den USA. Besonders während seiner Zeit beim New Yorker Büro Young Projects setzte er sich intensiv mit Architekturtheorie und der Erfahrung von Raum und Material auseinander. In dieser Zeit entstand das Projekt Miradouro Sagres: Inspiriert von der portugiesischen Algarve und den höchst unterschiedlichen Perspektiven, die dieser Küstenstreifen bietet, entstand in seinem Entwurf eine Betonform, die das vorherrschende vereinfacht, zusammenfügt und in einem kleineren Kontext skaliert wiedergibt.
Für die Stegreifaufgabe „Lichtung“ reduzierte er die Erscheinung des Waldes auf eine dreidimensionale Überlagerung von Elementen und identifizierte diese als regulierendes Element von Dunkelheit und Helligkeit im Wald. Im September begann er ein Master-Studium des Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen. Die Förderung durch das Interior Scholarship, das AITStipendium der Sto-Stiftung, bedeutet für Bastian Feltgen eine „große Chance“, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen: „Ich bin gespannt und freue mich auf die Möglichkeit, im Ausland weitere Erfahrungen zu sammeln.“ loh

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