objectflor

OBJECTFLOR

Salonpartner - diese Unternehmen engagieren sich für die Baukultur
Teil 6

Natur vs. Technik – auf dem Boden stellt sich die architektonische Gretchenfrage der Materialwahl besonders deutlich. Deshalb bietet das Kölner Unternehmen objectflor beides an. Mit elastischen Bodenbelägen aus Vinyl oder aus Kautschuk hat sich der Bodenbelagshersteller und Salon-Partner in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Die architekturgerechte Produktentwicklung steht inzwischen im Zentrum des Unternehmensleitbildes. Mit dazu gehört konsequenterweise die Unterstützung des Kölner AIT-ArchitekturSalons.

Böden aus Naturstein oder Holz stoßen mitunter an ihre technischen Belastungsgrenzen. Spätestens dann werden Beläge aus Vinyl oder Kautschuk eingesetzt. Extreme Strapazierfähigkeit und eine gleichzeitig kaum begrenzte Gestaltungsvielfalt in Farben, Strukturen und Oberflächen haben den Vinylbelägen zum Durchbruch verholfen. Die faszinierende Haptik der Kautschukbeläge „Artigo“, die gleichfalls zum Sortiment gehören, runden die Produktpalette um einen echten Architekturklassiker ab.
Das Kölner Unternehmen gibt es zwar erst seit 1989. Doch in diesen gerade mal 23 Jahren hat sich objectflor zu einem der führenden europäischen Anbieter entwickelt. Gerade in den vergangenen Jahren wurde die sogenannte „Objektkompetenz“ massiv ausgebaut. Oder mit anderen Worten: Ein eigenes Beratungsteam kümmert sich ausschließlich um die Wünsche der Architektenschaft und lässt deren Anregungen dann auch immer wieder in die neu entwickelten Kollektionen einfließen, die inzwischen dem Vinylbelag eine völlig eigenständige Gestaltung beschert haben.
Seit Monaten bewährt sich objectflor-Boden im Kölner AITArchitekturSalon in einem echten Härtetest. Aus Anlass unserer Zaha Hadid-Ausstellung wurde der Salon komplett und nach Zaha Hadids Wünschen mit einem schwarzen Kautschukboden ausgelegt. Für objectflor eine Referenz, auf die man besonders stolz ist.


Von Dietmar Danner

 

Salon-Partner im Gespräch

Zahlreiche Unternehmen unterstützen die AIT-ArchitekturSalons als verlässliche Partner und beweisen damit, dass ihnen an der dauerhaften Förderung der Baukultur gelegen ist. An dieser Stelle in den AIThesen präsentieren wir diese Marken. Dieses Mal führten wir unser Gespräch mit Stephan Wolff von objectflor.


DD: Können elastische Bodenbeläge von objectflor einen Beitrag für eine bessere Architektur leisten?

Stephan Wolff: Allerdings, denn PVC ist ein Hightech-Produkt, dessen Entwicklungspotenzial noch gar nicht ausgereizt ist. In der Natur vorkommende Werkstoffe wie Holz oder Stein haben ihre volle Berechtigung. Doch sie sind natürlich in Gestaltung und Funktion limitiert. Überall dort, wo Architektur und Innenarchitektur jedoch gleichzeitig erhöhten Belastungen ausgesetzt sind und womöglich zudem noch besondere gestalterische Annforderungen erfüllt werden sollen, sind Bodenbeläge auf PVC-Basis eine Option. Bei Tragwerken oder Fassadenkonstruktionen werden neueste Technologien genutzt, um bisher nicht realisierbare Architekturen entstehen zu lassen. Im Innenausbau machen unsere Produkte Gebäude nicht nur dauerhafter und besser nutzbar. Sie tragen auch zu einer durchgängigeren Gestaltung bei.

DD: Wieso ist PVC nachhaltig?

Stephan Wolff: Weil in einer nachhaltigen Planung auch das komplette Recycling unserer Produkte vorgesehen ist. Und dann ist die Ökobilanz von elastischen Bodenbelägen untadelig. Wir wissen, dass die Debatte sehr emotional geführt wird. Bei nüchterner Betrachtung scheuen wir aber keinen Vergleich und können dies auch belegen.

D: Weshalb unterstützt objectflor die AIT-ArchitekturSalons?

Jürgen Klingel: Gute Architektur und auch gutes Handwerk setzen hohe Qualitätsmaßstäbe voraus. Wir wollen mit unserer Partnerschaft die Vermittlung hoher architektonischer Maßstäbe unterstützen. Unsere Handwerker bieten in den Salons Fachseminare zum Thema Fußbodentechnik an. Und wir fühlen uns hier wohl.

Von Dietmar Danner