Nadine Oberst | Fachhochschule Kaiserslautern

Nadine Oberst | Fachhochschule Kaiserslautern, Deutschland

Die in Karlsruhe beheimatete, frisch gebackene Absolventin der Fachhochschule Kaiserslautern will sich mit dem Bachelor of Arts nicht zufrieden geben. Gleich im Anschluss hat sich Nadine Oberst für das Masterstudium eingeschrieben. Bestätigt durch die Benotung 1,0 sieht sie im Master ein weiteres Potenzial, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu soll auch noch ein Praxissemester im Ausland beitragen.

Die Entscheidung ist bereits gefallen. Es geht nach Australien. Sie reizen besonders die großen Metropolen Melbourne und Sydney, die in Bezug auf Design und Innenarchitektur immer häufiger von sich reden machen. Darauf ist Nadine Oberst neugierig, aber auch auf die Natur, die Menschen und die ganz andere Kultur. Ziel des intensiven Lernens ist die Selbstständigkeit.

Zusammen mit befreundeten Partnern möchte sie Wohnungen, Shops, gastronomische Räume, aber auch Hotelzimmer mit ihrer eigenen Kreativität gestalten. „Innenarchitektur ist für mich kein Selbstzweck, sondern immer Ausdruck meiner bestimmten Lebensart. Emotionale Bindungen zwischen Mensch und Raum zu schaffen und dadurch Lebensräume zu entwerfen, die die Seele des jeweiligen widerspiegeln, sein Bedürfnis zu leben und zu wohnen, zu arbeiten und zu entspannen, liegt mir sehr am Herzen.“

Ihre sehr konkreten Entwürfe zeigen eine große Klarheit und Aufgeräumtheit, ohne dabei seelenlos zu wirken. Es sind die vielen kleinen poetischen Elemente, die sie immer wieder in ihre Arbeiten einbindet und die ihre Gestaltungen dauerhaft erscheinen lassen. Schnelllebigkeit und eine auf Effekte ausgerichtete Architektur liegen ihr nicht. Das wurde Nadine Oberst bewusst, als sie sich nach der Schulausbildung für ein Modedesignstudium entschied. Wenn sie in dieser Zeit auch ihre Kreativität ausleben konnte, fühlt sie sich in der Architektur aber erst richtig zu Hause.

eingereichte Arbeiten

Lichtplanung & InteriorDesign

Wettbewerb: "Trauer braucht Raum"

Minimal- "Wohnen auf kleinen Füßen"