Michael Fehringer | New Design University St. Pölten

Michael Fehringer | New Design University St. Pölten, Österreich

 

Was empfanden Sie bei der Nachricht über den Gewinn?

Ich war sprachlos. Aufgrund der Tatsache, dass ich den ersten Einsendeschluss wegen zeitlicher Auslastung nicht wahrnehmen konnte, war meine Freude umso größer, als ich über die Terminverschiebung informiert wurde. Dadurch war mir die Teilnahme möglich geworden und ich startete sofort mit meiner Mappe. Wenn ich ehrlich bin, kann ich es noch immer nicht glauben.

Was denken Sie generell über das Stipendium?

Eine tolle Möglichkeit seine Projekte einer breiteren Masse zu zeigen, aber auch eine hilfreiche finanzielle Unterstützung wodurch man sich besser auf das eigentliche Studium konzentrieren kann.

Wie verlief Ihr bisheriger Werdegang?

Mein erster Kontakt mi Gestaltung und Design war bereits in meinen ersten Lebensjahren in der Tischlerei meines Vaters. Eine 5-jährige HTL im Bereich Innenraumgestaltung und Möbelbau bildete meine Grundlage.

Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?

Das Interesse für Design, aber auch das Bauen wurde mir im Prinzip in die Wiege gelegt. Schon in meiner Kindheit stand ich in der Tischlerei meines Vaters und erprobte mich an meinen ersten „Kunstwerken“. Dadurch besuchte ich die HTL für Innenraumgestaltung und Möbelbau in Hallstatt. Man kann sagen, dass diese Zeit sehr prägend für mich war. Auf der einen Seite konnte ich durch diese wirklich tolle Ausbildung vieles an wertvollen Informationen mitnehmen, auf der anderen Seite zeigte mir dieser wichtige Lebensabschnitt, dass ich mich genau am richtigen Weg befinde und den ich auch mit voller Überzeugung beschreiten will.

Hofgestaltung

Was haben Sie bisher im Zusammenhang mit Ihrem Studium erlebt?

Grundsätzlich stellte ich fest, dass für solch ein Studium eine Vorbildung in diesem Bereich äußerst viele Vorteile mit sich bringt. Dies stellte sich einerseits beim Entwurf, aber auch bei der Umsetzung neuer Ideen heraus. Ein gewisses Grundverständnis in Architektur und Innenarchitektur hilft, um Innovative Gedankenansätze zu entwickeln.

Welche Schwerpunkte gefallen Ihnen an Ihrem Studium bzw. dem Studienfach am meisten?

Das freie Denken. Frei insofern, dass man meist in seinem Gedankenprozess uneingeschränkt ist und somit neue und bessere Ideen entwickeln kann. So findet dies auch in meinem Studienfach Enwurfsstudio statt, in dem wir meist eine vorgegebene Richtung aber kein Ziel vorgesetzt bekommen.

Gibt es Hobbies, die Ihnen bei Ihrem Studium zugutekommen?

Ich finde der beste Freund eines Designers sollte sein Stift sein. Für uns als „Designer“, „Gestalter“, „Ideenentwickler“ ist es wichtig nicht nur Ideen im Kopf zu haben, sondern diese auch den Mitmenschen übermitteln zu können. Deshalb sollte meiner Meinung nach jeder, der sich in dieser Branche richtig fühlt eine gewisse Freude am Zeichnen, Skizzieren haben. Mein Hobby ist es jedenfalls.

House of cards

Warum haben Sie am Stipendium teilgenommen?

Ich denke oft ist es für Studenten nicht so einfach immer am Ende eines Monats die nächste Studien- Rate für den kommenden Monat parat zu haben. So auch bei mir. Deshalb bemühte ich mich um diese Unterstützung.

Was motiviert Sie an Ihrem Studium am meisten?

Zu sehen, wie sich ein Projekt entwickelt beziehungsweise zu sehen, wie man sich selbst kritisch betrachtet und dadurch wächst. Frei nach dem Motto: „Aus Fehlern lernt man.“ Nur muss man bereit sein diese Fehler zu erkennen und sich diese auch eingestehen. Neue Ideen zu entwickeln, die auch andere verstehen und gut finden, das sind die Dinge die mich motivieren.

Presshaus